Beleuchtet erscheint die pfeilähnliche Markensignatur homogen rot – und selbst unbeleuchtet sind die Doppelschwingen noch gut zu erkennen. Für diesen Effekt sorgen Lichtleiter aus einer neu modifizierten Variante Plexiglas Formmasse. (Bildquelle: Opel)

Beleuchtet erscheint die pfeilähnliche Markensignatur homogen rot – und selbst unbeleuchtet sind die Doppelschwingen noch gut zu erkennen. Für diesen Effekt sorgen Lichtleiter aus einer neu modifizierten Variante Plexiglas Formmasse. Röhm hat nun für die US-Standorte das IATF-Zertifikat erhalten. (Bildquelle: Opel)

Damit sind alle drei weltweiten Produktionsstandorte für Plexiglas und Acrylite Formmassen, dem Marken-Polymethylmethacrylat (PMMA) von Röhm, gemäß dieser hohen Qualitätsanforderungen der Automobilindustrie zertifiziert.

IATF-Zertifikat des Qualitätsstandard für die Automobilindustrie

Die Norm der International Automotive Task Force (IATF) ersetzte im Jahr 2018 die Normen und Zertifizierung nach ISO/TS 16949:2009 und vereint die existierenden allgemeinen Forderungen an Qualitätsmanagementsysteme der Automobilindustrie.

Die neuen Zertifikate bescheinigen den auditierten Standorten, dass alle im Rahmen der Audits geprüften Forderungen an das Qualitätsmanagement erfüllt wurden. Für den erfolgreichen Nachweis wurden die Geschäftsprozesse in unterschiedlichen Geltungsbereichen überprüft. Dazu zählten insbesondere die Bereiche Einkauf, Gewährleistungsmanagement, IT, Kundenbetreuung, Lieferantenmanagement, Marketing, Personalwesen, Produktentwicklung, Prozessentwicklung, Prüfungen, Qualitäts-managementsystem, Strategieplanung und Vertrieb.

Röhm sichert Qualität und Zuverlässigkeit

„Die Zertifizierung aller Produktionsstandorte gemäß IATF ist ein toller Erfolg für den gesamten Geschäftsbereich und zeigt, dass wir unserem Anspruch als global führender Hersteller von PMMA für die Automobilindustrie gerecht werden“, erklärt Siamak Djafarian, Leiter des Geschäftsbereichs Molding Compounds bei Röhm. „Auch Kunden anderer Industrien profitieren natürlich von dieser erfolgreichen Prüfung und Zertifizierung all unserer Prozesse. Es belegt, dass wir in Sachen Qualität und Zuverlässigkeit unserer Plexiglas und Acrylite Formmassen keine Kompromisse machen“.

Methacrylat-Monomere werden zur Herstellung und Modifizierung von verschiedensten
Polymeren eingesetzt, wie Gussplatten, Methacrylatformmassen, Kunstmarmor oder PVC-Plastisolen. (Bildquelle: Röhm)

Methacrylat-Monomere werden zur Herstellung und Modifizierung von verschiedensten
Polymeren eingesetzt, wie Gussplatten, Methacrylatformmassen, Kunstmarmor oder PVC-Plastisolen. (Bildquelle: Röhm)

Während der jüngsten mehrtägigen Audits haben sich die Auditoren von der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) davon überzeugt, dass alle Prozesse des Geschäftsbereichs Molding Compounds streng nach den geforderten Qualitätsstandards ausgerichtet sind und somit die hohen Qualitätsanforderungen der Automobilindustrie auch als Sub-Tier1-Deliverer erfüllen. „Selbstverständlich ist es unser Anspruch, global in den drei Regionen nach den selben Qualitätsstandards zu arbeiten. Wir freuen uns sehr, dass unsere Bemühungen erfolgreich waren und wir für jede Region ein entsprechendes Zertifikat erhalten haben. Die Koordination von drei Audits für Produktionsstandorte sowie eines Satellitenstandortes ist anspruchsvolle Teamarbeit“ erläutert Volkhard Erb, ESHQ Management Molding Compounds, der die Zertifizierungen gemeinsam mit den Kollegen aus den Regionen betreut hat.

„Mit dem Abschluss dieser Zertifizierung stellt Röhm sicher, dass wir unseren weltweiten Kunden aus der Automobilindustrie Lösungen anbieten können, die den höchsten Qualitätsanforderungen gerecht werden. Unser Produktionsstandort für Formmassen in Osceola ist stolz darauf, nun über dieselbe IATF-Zertifizierung wie unsere Produktionsanlagen in Worms (Deutschland) und in Shanghai (China) zu verfügen” ergänzt Herve Morvan, Quality Specialist bei Röhm America. (ega)