Ultraschallstation für die Herstellung von Atemschutzmasken. (Bildquelle: Herrmann Ultraschall)

Ultraschallstation für die Herstellung von Masken. (Bildquelle: Herrmann Ultraschall)

Anfragen verzeichnet das Unternehmen von medizintechnischen Firmen, die ihre bestehenden Produktionskapazitäten erweitern und von Hygieneartikelherstellern, die von der Windel- auf die Maskenproduktion wechseln. Aber auch Akteure aus ganz anderen Bereichen, wie der Automobilbranche, wollen in den Markt eintreten.

Verschiedene Typen

Herrmann Ultraschall hat zur Koordinierung eine Masken-Taskforce gegründet. Neun unterschiedliche Maskentypen seien identifiziert worden, so CEO Thomas Herrmann, vom einfachen Mundschutz bis zur komplexen 3D-tiefgezogenen Maske mit Atemventil. Die technologischen Lösungen reichten von einer einfachen getaktenen Handschweißung bis zur komplexen High-Speed-Anlage. Es werden Sonderschichten gefahren, um den hohen Bedarf zeitnah zu decken.

Da die Mehrzahl der Gesichtsmasken immer noch aus Asien kommt, unterstützt der Anlagenhersteller auch verschiedene europäische Initiativen, um die Transportwege zu verkürzen. Dazu gehört der Umbau von Windelmaschinen – hier lassen sich, wie bei der italienischen Firma Fippi in Mailand, hohe Outputzahlen von bis zu 900.000 Masken pro Tag erzielen. Mit der Reifenhäuser Gruppe ist Herrmann ebenfalls zur Maskenherstellung in Deutschland im Gespräch. (sf)