Das Siegel des DNP gilt nach eigenen Angaben als renommierte externe Anerkennung, macht die Vorreiter erkennbar und sichert einen Vorsprung im Markt. Das Siegel des DNP gibt Auftraggebern Orientierung auf der Suche nach nachhaltigen Alternativen. (Bildquelle: DNP)

Das Siegel des DNP als renommierte externe Anerkennung. Das Siegel gibt Auftraggebern Orientierung auf der Suche nach nachhaltigen Alternativen. (Bildquelle: DNP)

Plastikmüll in den Weltmeeren, Gesundheitsgefahren durch Weichmacher und Fragen von Energie- und Ressourceneffizienz berühren wichtige Zukunftsthemen. Politik, Handel und Verbraucher sind sich einig, dass der weltweite Plastikmüll reduziert werden muss. Ziel der Auszeichnung ist es, innovative Verpackungslösungen zu finden, zu fördern sowie diese bekannt zu machen.

Die gesuchten Lösungen sollen Nachhaltigkeit abbilden sowie in Prozess und Methodik den Bearbeitungsaufwand überschaubar halten. Deutsche Verpackungshersteller, Forschungseinrichtungen, Startups und Verpackungsdesigner können teilnehmen. Sie beschreiben in einem Online-Fragebogen ihre nachhaltige Verpackungslösung. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 30. April 2020.

Ein Expertengremium wertet die Bewerbungen aus, prüft die verpackungs- und unternehmensbezogenen Nachhaltigkeitsleistungen und bestimmt die Nominierten. Alle Bewerber werden im August informiert, ob sie nominiert wurden. Über die Finalisten und den Sieger entscheidet im September die Expertenjury des Deutschen Nachhaltigkeitspreis (DNP). Die Entscheidung über die Finalisten und den Sieger trifft die Jury des DNP auf Basis der eingereichten Unterlagen, persönlicher Expertise der Juroren sowie von Erkenntnissen der durch sie repräsentierten Stakeholdergruppen.

Der Preisträger wird im Rahmen der Verleihung des DNP am 4. Dezember 2020 in Düsseldorf bekannt gegeben. Gestaffelt nach Unternehmensgröße beträgt die Teilnahmegebühr zwischen 250 und 950 EUR plus Mehrwertsteuer. (jhn)