Die OE-A Geschäftsklimaumfrage prognostiziert für das laufende Jahr ein Umsatzplus von acht Prozent für die Branche. (Bildquelle: OE-A)

Die OE-A Geschäftsklimaumfrage prognostiziert für das laufende Jahr ein Umsatzplus von acht Prozent für die Branche. (Bildquelle: OE-A)

Im Rahmen der halbjährlichen Geschäftsklimaumfrage erhebt die OE-A, eine Arbeitsgemeinschaft im VDMA, ein Stimmungsbild ihrer internationalen Mitglieder – vom Materialhersteller bis zum Endanwender. Die Arbeitsgemeinschaft fragt nach Umsatz, Auftragseingang, Investitionen und Beschäftigung. OE-A erwartet Umsatzwachstum von acht Prozent für das laufende Jahr. Dieser Wert bestätigt die Prognose vom Herbst 2019. Auch für das Folgejahr erwarten die Umfrageteilnehmer eine Fortsetzung des positiven Trends in der Branche der organischen und gedruckten Elektronik. Für das Jahr 2021 erwarten die Firmen eine weitere Steigerung des Umsatzes um zehn Prozent. Dieser Zuwachs wird entlang der gesamten Wertschöpfungskette erwartet.

Die positiven Umsatzaussichten für das Jahr 2020 spiegeln sich auch in weiteren Indikatoren wider: Investitionen in Produktionsanlagen sowie Aufwendungen für Forschung und Entwicklung verzeichnen ein leichtes Wachstum. Darüber hinaus bleibt laut Umfrage die Beschäftigungssituation in der organischen und gedruckten Elektronikindustrie stabil. Die wichtigsten Anwenderbranchen sind Consumer Electronics, Automobil sowie Medizin und Pharma.

Unklare Auswirkungen des Corona-Virus

„Die erwartete Umsatzsteigerung ist natürlich eine sehr gute Nachricht in einem schwierigen globalen Gesamtumfeld. Es ist aber derzeit unklar, was die genauen Auswirkungen des Corona-Virus seien werden“, sagt Dr. Klaus Hecker, OE-A Geschäftsführer. „Wir sehen bei unseren Mitgliedern erste Verzögerungen in den Lieferketten und Verschiebungen bei Projekten und Aufträgen, die zu Umsatzeinbußen führen werden. Das genaue Ausmaß ist gegenwärtig noch nicht abschätzbar.“ (jhn)