Die Datenerhebung zum Stoffstrombild Kunststoffe hat begonnen. (Bildquelle: Platics Europe)

Die Datenerhebung zum Stoffstrombild Kunststoffe hat begonnen. (Bildquelle: Platics Europe)

Für die Entwicklung einer zukunftsfähigen Kreislaufwirtschaft ist die Kunststoffbranche gefordert, ihre Anstrengungen in Sachen Ressourceneffizienz und zirkuläres Wirtschaften zu intensivieren. Zuverlässige Zahlen und Fakten zum Kunststoffmarkt tragen dazu bei, Fortschritte beim Verwerten und Recyceln zu dokumentieren und durch Transparenz mehr Sachlichkeit in eine in Teilen aufgeheizte Debatte zu bringen.

Breite Verbändebasis, ausführliche Datenerhebung

Für die Erhebung werden in den kommenden Monaten mehr als 2.000 Unternehmen aus der Kunststofferzeugung, -verarbeitung und -verwertung im Markt befragt und dazu verfügbare Statistiken und Studien ausgewertet. Auftraggeber der Studie sind neben der BKV die Verbände Plastics Europe Deutschland, der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE), der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse), der Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA, der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) mit seinen Trägerverbänden AVK Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe, FSK Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane, GKV/TecPart Verband Technische Kunststoffprodukte, die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen, der Pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff sowie der KRV Kunststoffrohrverband, die AGPU, der Verband der Chemischen Industrie (VCI) und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE).

Das Stoffstrombild Kunststoffe genießt bei Politik, Behörden und Fachöffentlichkeit hohes Ansehen und zeigt, dass Kreislaufwirtschaft längst ein zentrales Thema für die deutsche Kunststoffbranche ist und der Schutz der Umwelt ein wichtiges Anliegen der gesamten Industrie. (sf)