Im Jahr 1983 nahm BASF am Verbundstandort Ludwigshafen ihre erste Produktionsanlage für Polytetrahydrofuran in Betrieb, das das Unternehmen heute unter dem Namen PolyTHF® weltweit vermarktet. Diese erste Anlage war die Basis für eine Erfolgsgeschichte: Mit PolyTHF-Produktionsanlagen auf allen Kontinenten zählt die BASF heute zu den global bedeutendsten Anbietern dieses vielseitigen Zwischenprodukts. PolyTHF wird zur Herstellung von elastischen Spandex- und Elastan-Fasern für eine Vielzahl von Textilien verwendet, darunter Badeanzüge, Sportbekleidung, Unterwäsche und Oberbekleidung. Außerdem dient PolyTHF auch als chemischer Baustein zur Herstellung von thermoplastischen Polyurethanen (TPU), aus denen hochabriebreste Schläuche, Folien und Kabelummantelungen vor allem für die Automobilindustrie hergestellt werden. Weitere Anwendungen sind thermoplastische Polyetherester, Polyetheramide und Gusselastomere zur Herstellung von z.B. Rädern für Skateboards und Inline-Skates. (Bildquelle_ BASF)

Der Preis unter anderem für PolyTHF steigt in Europa. (Bildquelle: BASF)

Preise für die folgenden Produkte steigen:

1,4-Butandiol (BDO) + 100 EUR/mt

Tetrahydrofuran (THF) + 130 EUR/mt

Polytetramethylen-Ether-Glycol (bzw. Polytetrahydrofuran, PolyTHF) + 130 EUR/mt

N-Methyl-2-pyrrolidon (NMP) + 150 EUR/mt

N-Ethylpyrrolidon (NEP) + 200 EUR/mt

Gamma Butyrolacton (GBL) + 200 EUR/mt

Polybutylenterephthalat (PBT) + 50 EUR/mt

 

BDO und dessen Folgeprodukte werden zur Herstellung von technischen Kunststoffen, Polyurethanen, Lösungsmitteln und elastischen Spandex-Fasern verwendet.