Yuji Takeda leitet die neue Niederlassung von Engel in Japan. (Bildquelle: Engel)

Yuji Takeda leitet die neue Niederlassung von Engel in Japan. (Bildquelle: Engel)

„Der japanische Markt gewinnt für uns weiter an Bedeutung“, sagt Gero Willmeroth, Regional President East Asia and Oceania von Engel. „Innovative Verarbeitungstechnologien und die Digitalisierung der Spritzgießprozesse stehen bei den Kunststoffverarbeitern im Fokus.“

Über viele Jahre arbeitete der Maschinenbauer in Japan mit dem Handelshaus Correns Corporation zusammen. In den vergangenen Wochen wurden die Kunden über den Wechsel persönlich informiert.

Yuji Takeda leitet die Tochtergesellschaft

Geschäftsführer von Engel Japan ist Yuji Takeda, der bereits Erfahrung mit Spritzgießmaschinen und Technologien des österreichischen Herstellers in seine neue Verantwortung mitbringt. Er ist zum 1. Oktober 2019 gestartet und hat neben einem Servicetechniker eine Assistentin mit an Bord. Im zweiten Quartal dieses Jahres wird zusätzlich ein Servicetechniker von Engel in Österreich nach Japan wechseln, um den Aufbau der Niederlassung in den ersten Jahren zu begleiten.

Zu den Kunden in Japan zählen sowohl kleine lokale Betriebe als auch große Konzerne. Insbesondere auch internationale Unternehmen mit Stammsitz in Japan werden von der neuen Struktur profitieren. Mit mehr als 30 Niederlassungen ist das Unternehmen weltweit präsent und kann seine Kunden bei internationalen Projekten durchgehend mit eigenen Mitarbeitern, die direkten Zugriff auf das gesamte Unternehmens-Know-how haben, unterstützen.

Produktion und Know-how vor Ort in Asien

Engel produziert als einziger westlicher Spritzgießmaschinenbauer in drei Werken in Asien das gesamte Maschinenspektrum und betreibt vor Ort ein eigenes Automatisierungszentrum. Für die Kunststoffverarbeiter in Asien stellt dies kurze Lieferzeiten und die flexible Anpassung der Produkte an die spezifischen Anforderungen der Region sicher. Auch hochintegrierte und automatisierte Systemlösungen entwickelt das Unternehmen mit lokalem Know-how. In vielen Fällen beschleunigt das die Projektierung.

Seit seiner Gründung 1945 ist der Spritzgießmaschinenhersteller zu 100 Prozent in Familienbesitz und unabhängig von externen Investoren, was Stabilität und eine langfristige Perspektive sicherstellt. Im Geschäftsjahr 2018/19 erzielte die Engel Gruppe einen Umsatz von 1,6 Mrd. EUR und beschäftigte weltweit rund 6.900 Menschen. (sf)