v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Martin Würtele, Dipl.-Ing. Kurt Gebert, Dr. Achim P. Eggert, Juliane Hehl, Dr.-Ing. E. H. Herbert Kraibühler, Dr.-Ing. Erwin Bürkle (Bildquelle: Christiane Haumann-Frietsch)

Martin Würtele, Kurt Gebert, Dr. Achim Eggert, Juliane Hehl, Herbert Kraibühler, Erwin Bürkle bei der Verleihung der Richard-Vieweg-Ehrenmedaille (v.l.n.r. Bildquelle: Christiane Haumann-Frietsch)

Eugen Hehl hat die Weiterentwicklung der Spritzgießtechnik mit großem Einsatz vorangetrieben und gleichzeitig neue Technologien außerhalb seiner Branche gefördert. Der Seniorchef des Unternehmens Arburg entsandte viele seiner Mitarbeiter in die Gremien des VDI-Fachbereichs Kunststofftechnik. Damit ermöglichte er, dass deren Expertenwissen in die technisch-wissenschaftliche Gemeinschaftsarbeit des VDI einfloss.

Die Richard-Vieweg-Ehrenmedaille wurde von Kurt Gebert, Vorsitzender des VDI-Fachbereichs Kunststofftechnik anlässlich der diesjährigen VDI-Jahrestagung „Spritzgießen 2020“ stellvertretend an Juliane Hehl, geschäftsführende Gesellschafterin von Arburg, übergeben. Die Tagung fand am 11. Februar 2020 in Baden Baden statt.

Die Richard-Vieweg-Ehrenmedaille des VDI wurde erstmals 1978 von der VDI-Gesellschaft Kunststofftechnik, der heutigen VDI-Gesellschaft Materials Engineering, verliehen. Die Richard-Vieweg-Ehrenmedaille des VDI ist eine Auszeichnung für besonders verdiente Mitglieder und ehrenamtlich Tätige soiwie für Ingenieure, die sich auf den Gebieten der Kunststofftechnik besondere Verdienste erworben haben.

Der 90-jährige Seniorchef Eugen Hehl machte das heute in dritter Generation familiengeführte Unternehmen gemeinsam mit seinem im Jahr 2010 verstorbenen Bruder Karl Hehl zu einem weltweit führenden Maschinenhersteller für die Kunststoffverarbeitung. „Der Preisträger Eugen Hehl ist ein Vollblutunternehmer, der durch sein Wirken in den vergangenen mehr als 60 Jahren für die globale Kunststoffindustrie im Maschinenbau, im Einsatz und in der Anwendung von Kunststoff, in der Ausbildung und im schonenden Umgang mit der Umwelt Herausragendes geleistet hat“, sagte Kraibühler. „Er war damit wahrhaftig weltweit ein Botschafter des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus, er hat unsere Branche entscheidend mitgeformt.