Das Clariant-Werk Knapsack in Hürth betreibt die Produktion seiner halogenfreien Exolit Flammschutzmittel ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Rohstoffen.
(Foto: Clariant)

Das Clariant-Werk Knapsack in Hürth betreibt die Produktion seiner halogenfreien Exolit Flammschutzmittel ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Rohstoffen.
(Foto: Clariant)

Die vollständige Umstellung der Stromversorgung auf Wasser- und Windenergie ist Teil der werk- und Clariant-seitigen Entscheidung, Treibhausgasemissionen durch indirekte Emissionen aus dem Verbrauch von Strom zu vermeiden. Ausgehend vom Jahr 2013 hat sich der Konzern das Ziel gesetzt, seinen Energieverbrauch sowie seine direkten und indirekten Treibhausgasemissionen bis 2025 um 30 beziehungsweise 35 Prozent zu reduzieren. Durch den Umstieg von Knapsack auf erneuerbaren Strom werden voraussichtlich 7300 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr vermieden.

Flammschutzmittel auf Basis erneuerbarer Rohstoff

Das Werk hat für die neue Produktlinie der Exolit-OP-Terra-Flammschutzmittel den Einsatz von Ethylen aus erneuerbaren Quellen als Rohstoffalternative vorgestellt. Mit der Bezeichnung Terra werden Produkte aus erneuerbaren Rohstoffen mit einem Renewable Carbon Index (RCI) von mindestens 50 Prozent hervorgehoben, die auf Massenbilanzzertifizierung oder einem tatsächlichen erneuerbaren Anteil basieren. Exolit OP Terra Produkte sind nicht nur halogenfreie Flammschutzmittel auf erneuerbarer Rohstoffbasis, sondern auch recycelbar – bestätigt durch Fraunhofer LBF. (jhn)