Der Leichtbau-Roboter ist ideal geeignet für Anwender, die erstmals Roboter in ihrer Produktion verwenden möchten. (Bildquelle: Fanuc)

Der Leichtbauroboter ist ideal geeignet für Anwender, die erstmals Roboter in ihrer Produktion verwenden möchten. (Bildquelle: Fanuc)

Außerdem kann das Teach-Pendant durch einen Tablet-Computer ersetzt werden, was aufgrund einer speziellen neuen Benutzeroberfläche den Bedienkomfort erhöht. Die neue Benutzeroberfläche eignet sich durch intuitive Bedienung besonders für Anwender mit geringer Programmiererfahrung. Der Roboter ist dadurch ideal geeignet für Anwender, die erstmals Roboter in ihrer Produktion verwenden möchten. Während Kunden in der Automobilindustrie ihre Fertigung schon stark automatisiert haben, nimmt der Bedarf bei kleinen und mittelständischen Firmen stetig zu. Der Leichtbauroboter kommt in zwei Varianten: Als Kurzarm-Version mit einer Reichweite von 1,2 Metern und als Langarm-Version, deren Arm bis zu 1,4 Meter weit reicht. Die Tragkraft liegt jeweils bei 10 Kilogramm. Er kann mit einem Vision-System ausgestattet werden, was etwa das autonome Laden und Entladen von Behältern oder Regalsystemen ermöglicht. Auch im Bereich Sensorik gibt es eine Neuheit: Der 3DV/1600-Vision-Sensor ermöglicht schnelle Bildaufnahmen bei einem deutlich erweiterten Blickfeld von bis zu 1.600 mm Durchmesser. Damit lassen sich auch große Teile sicher von dem Sensor erfassen. Weil sowohl Sensor als auch Roboter aus demselben Hause stammen, sind alle Bildverarbeitungsprozesse wie Programmierung und Anwendung in der Robotersteuerung integriert. Diese Lösung sorgt für einen großen Vorteil gegenüber Lösungen, bei denen zunächst der Sensor über einen PC mit dem Roboter verbunden werden muss.