Ein positiver, schneller Bescheid über die Upstream-Zulassungsanträge zur Verwendung von Chromtrioxid unter Reach ist unabdingbar, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern. (Bildquelle: Maksym Yemelyanov,  stock.adobe.com)

Ein positiver, schneller Bescheid über die Upstream-Zulassungsanträge zur Verwendung von Chromtrioxid unter Reach ist unabdingbar, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern. (Bildquelle: Maksym Yemelyanov, stock.adobe.com)

Nach wie vor scheinen europäische Einrichtungen Schwierigkeiten damit zu haben, das Risiko auch bei einer Vielzahl von Unternehmen mit sehr ähnlichen Fertigungen einzuschätzen. Bei der teilweise kontrovers geführten Diskussion wurde fast übersehen, dass die Ausschüsse RAC und Seac der Europäischen Chemikalienagentur Echa bereits im September einen begrüßenswerten Schritt in die richtige Richtung gemacht haben: Mit dem Antrag 0093-01 von Hapoc wurde ein Upstream-Antrag positiv beschieden und ein Überwachungszeitraum von zwölf Jahren empfohlen. Naturgemäß ist bei einem Upstream-Antrag die Zahl der möglichen Downstream-User unbekannt und veränderlich, denn jedes Unternehmen, dass die Substanz beim Zulassungsinhaber bezieht und die Randbedingungen der Autorisierung einhält, kann sich auf diese Zulassung berufen. Unnötig ist aus Sicht des Zentralverbands jedoch weiterhin, die Zulassung auf Branchen zu beschränken, denn das Risiko ist unabhängig vom verchromten Bauteil. Hier eine Unterscheidung seitens des Antragstellers zu erwarten, ist nicht sinnvoll zu begründen. Der Verband begrüßt die Befürwortung von Upstream-Anträgen und ermutigt die EU-Kommission, auch andere derartige Anträge rational und nicht politisch zu beurteilen. Ein positiver, schneller Bescheid ist unabdingbar, um die Zukunft der Unternehmen zu sichern.