Marschall der Verwaltungswirtschaft Schlesien Jakub Chełstowski, Präsidiumssprecher von Composites United Prof. Dr. Hubert Jäger und Janusz Michatek, Präsident der Sonderwirtschaftszone Kattowitz (v.l.n.r.) planen eine enge Zusammenarbeit im Leichtbau. (BIldquelle: CU)

Marschall der Verwaltungswirtschaft Schlesien Jakub Chełstowski, Präsidiumssprecher von Composites United Prof. Dr. Hubert Jäger und Janusz Michatek, Präsident der Sonderwirtschaftszone Kattowitz (v.l.n.r.) planen eine enge Zusammenarbeit im Leichtbau. (BIldquelle: CU)

Bis Ende des Jahres sollen erste gemeinsame Projekte der polnischen Industrieregion Kattowitz-Gleiwitz Schlesien mit dem Leichtbau-Netzwerk Composites United folgen. „Lassen Sie uns gemeinsam Leichtbau zum Exportschlager machen,“ sagte Prof. Dr. Hubert Jäger, Präsidiumssprecher von Composites United, im Technologiezentrum Augsburg (TZA). Eine aktive Mitgliedschaft polnischer Unternehmen in einem eigenen Landesverband kann sich Jäger zum beiderseitigen Nutzen gut vorstellen. Die Möglichkeiten dafür lotete Jakub Chełstowski aus, Marschall der wirtschaftlich stärksten polnischen Region Schlesien.

Delegation aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

Eine 14-köpfigen Delegation aus Vertreterinnen und Vertretern der polnischen Politik, Wissenschaft und Wirtschaft begleiteten Chełstowski. Dazu gehörten Universitätsrektoren, Vertreter der Automobil- und Flugzeug-Branchen und Beauftragte des polnischen Entwicklungsministeriums.

Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl Gribl unterstrich die Bedeutung des Composites United bei der Förderung innovativer Leichtbaumaterialien und –Technologien. Insbesondere der bayerische Spitzencluster MAI Carbon des CU habe sich um die Vernetzung der regional vertretenen Fachunternehmen zu einem überregional ausstrahlenden Kompetenzzentrum verdient gemacht. Dass diese Vernetzung nun auch grenzüberschreitend mit den Vertretern aus Polen möglich werden soll, begrüßte der Politiker.

Composites United-Vertreter Jäger und Vertreter der schlesischen Cluster für Aviation sowie für Automotive & Advanced Manufacturing unterzeichneten einen Letter of Intent über die künftige Zusammenarbeit. Für den Wissenschafts- und Forschungsbereich bekräftigten Vertreter der Universität Augsburg und der Technischen Universität Schlesien ihre Pläne für Zusammenarbeit mit einem entsprechenden Memorandum of Understanding. (jhn)