Die Altana Chemie, Wesel, hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2004 um 13% auf 854 Mio. Euro gesteigert. Bereinigt um Währungseffekte wurde ein Plus von 16% erzielt. Das internationale Geschäft stieg auf 734 Mio. Euro (+13%) und macht 86% des Gesamtumsatzes aus. Der Umsatz in Europa (ohne Deutschland) erhöhte sich um 9% auf 334 Mio. Euro. Die höchste Steigerung wurde in der Region Asien mit einem Umsatzplus von 26% auf 195 Mio. Euro erzielt. Der Umsatz in Nordamerika stieg währungsbedingt nur um 5% auf 131 Mio. Euro. In Deutschland lag er mit 120 Mio. Euro um 12% über dem Vorjahreswert. Das Betriebsergebnis (EBIT) wies mit 121 Mio. Euro ein Plus von 31% auf. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) stieg um 37% auf 116 Mio. Euro.


Der größte Geschäftsbereich, Additives & Instruments, erzielte einen Umsatz von 348 Mio. Euro (+13%). Das Additivgeschäft wuchs damit deutlich stärker als der Markt und profitierte von der konjunkturellen Erholung in den USA und einer kräftigen Nachfrage in China. Der Bereich Electrical Insulation verzeichnete mit Imprägnierharzen, Vergussmassen und Drahtlacken einen Umsatzsprung von 29% auf 291 Mio. Euro. Neben der günstigen Entwicklung in fast allen Regionen ist das überproportionale Wachstum vor allem auf die Integration des von Schenectady erworbenen Elektroisolationsgeschäfts zurückzuführen. Die Sparte Coatings & Sealants (Industrie- und Verpackungslacke sowie Dichtungsmassen) blieb mit einen Umsatz von 215 Mio. Euro desinvestitionsbedingt leicht unter dem Vorjahresniveau. Die fortgeführten Geschäfte erzielten dagegen ein Wachstum von 7%. Mit 82% wird der größte Teil des Umsatzes weiterhin in Europa erwirtschaftet.


Für Altana Chemie waren 2004 weltweit rund 2500 (desinvestitionsbedingt -4%) Mitarbeiter tätig. Im laufenden Jahr sind im In- und Ausland Neueinstellungen geplant.