Die Wittmann Gruppe stellt auf der Swiss Plastics Expo eine Maschine mit HiQ-Metering vor: dem aktiven Verschließen der Rückstromsperre. (Bildquelle: Wittmann)

Die Wittmann Gruppe stellt auf der Swiss Plastics Expo eine Maschine mit HiQ-Metering vor: dem aktiven Verschließen der Rückstromsperre. (Bildquelle: Wittmann)

Die vollelektrische EcoPower 55/350 ist dafür mit den Software-Paketen HiQ-Flow, HiQ-Melt und HiQ-Metering ausgestattet. Bei HiQ-Flow handelt es sich um eine materialviskositätsbezogene Einspritzregelung. Mit dieser lassen sich Temperatur- und Chargeneinflüsse auf die Materialviskosität kompensieren. HiQ-Melt bezeichnet eine Methode zur Überwachung der Materialqualität. Durch Messen der aufgewendeten Energie beim Plastifizieren erkennt die Lösung Abweichungen in der Materialqualität. Unter HiQ-Metering ist das aktive Verschließen der Rückstromsperre zu verstehen. Damit soll sich mit jedem Schuss exakt die benötigte Menge an Material einspritzen lassen und hohe Bauteilgewichtskonstanz erzeugen.

Die Steuerung ist digital vernetzt und unter anderem mit elektronischem Werkzeugdatenblatt ausgestattet. Die Produktionszelle kann somit prüfen, ob die angeschlossenen Peripheriegeräte für den vorgewählten Produktdatensatz ausreichend sind.

Bei der zweiten vorgestellten Maschine handelt es sich um die MicroPower 15/10. Sie ist für Spritzguss von Kleinst- und Mikroteilen konzipiert. Die Maschine ist mit einem Drehteller, einem integrierten Wittmann Scara-Roboter W8VS2 sowie einer Kamera zur lückenlosen Teileprüfung ausgestattet.

Automatisierung und Peripheriegeräte

Zusätzlich präsentiert das Unternehmen Stand-Alone-Lösungen aus seinem Programm. Im Bereich der Automatisierung zeigt Wittmann den Roboter WX138 mit neuer R9-Steuerung. Dieser ist mit einer X-Achse von 950 mm ausgestattet. Ein neues Design der Z-Achse mit innenliegendem Zahnriemen gestattet eine kompakte Bauweise.

Im Bereich der Peripherie steht das neue Tempro plus D100 Temperiergerät im Fokus der Präsentation. Das Temperiergerät lässt sich zusammen mit den Wittmann 4.0 Arbeitszellen nutzen. Damit ist sie für ein Integrieren in die Steuerung einer Wittmann Battenfeld Spritzgießmaschine geegnet. Auch die Zahnwalzen-Mühle S-Max 2 ist zu sehen. Sie eignet sich für das Vermahlen von härteren und glasfaserverstärkten Kunststoffen.

Battenfeld, Schweiz, und Wittmann Kunststofftechnik vertreten die Wittmann Gruppe auf der Swiss Plastics Expo in Halle 2, Stand B 2041. (jhn)

 

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