Im Oktober hatten die „Fridays-for-future-Kids“ auf der Weltleitmesse K 2019 bereits Gelegenheit, bei Arburg und dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Düsseldorf viele Informationen rund um Kunststoff zu sammeln. (Bildquelle: Arburg)

Im Oktober hatten die „Fridays-for-future-Kids“ auf der Weltleitmesse K 2019 bereits Gelegenheit, bei Arburg und dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Düsseldorf viele Informationen rund um Kunststoff zu sammeln. (Bildquelle: Arburg)

Die Astrid-Lindgren-Schule in Dauchingen hat sich zum Ziel gesetzt, eine umweltachtsame Schule zu werden. Dazu beschäftigen sich die Klassen mit verschiedenen umweltrelevanten Themen, unter anderem mit Kunststoff. Highlight für die Viertklässler war die Einladung vom VDMA und von Arburg zur K 2019 in Düsseldorf.

Gewinn für alle Beteiligten

„Von der Idee des VDMA, zu dem K-Schwerpunktthema ‚Circular Economy‘ eine Schulklasse einzuladen, war ich sofort begeistert und habe sie mit meiner Frau diskutiert, die die Astrid-Lindgren-Schule in Dauchingen leitet“, so Gerhard Böhm, Geschäftsführer Vertrieb und Service bei Arburg. „Da wir zum Schulbeginn mit den Umweltprojekten gestartet sind, kam die Einladung genau zur richtigen Zeit. Diese einmalige Chance haben wir natürlich sofort ergriffen“, sagt Ulla Böhm. „Von dem Messebesuch waren die Schülerinnen und Schüler dann rundum begeistert. Sie konnten dort live erleben, dass Kunststoff ein wertvolles Material ist, aus dem tolle Produkte entstehen. Und auch, wie diese wieder recycelt werden können.“ Ein besonderes Erlebnis sei die Talkrunde im VDMA-Pavillon gewesen, in deren Rahmen Gerhard Böhm und Thorsten Kühmann, Geschäftsführer Kunststoff- und Gummimaschinen beim VDMA, die Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortet hätten.

Kunststoff als wichtiger Wertstoff

Ergänzend dazu hatte der Maschinenbauer die „Fridays-for-future-Kids“ nach Loßburg eingeladen, damit sie sich vor Ort anschauen können, wie die Kunststoffspritzgießmaschinen hergestellt werden und wie Ressourcenschonung in der Praxis aussehen kann. „Bei unserem Programm ‚Arburg-Green-World‘ geht es um Lösungen für unsere Kunden und um unsere internen Prozesse“, sagt Gerhard Böhm. „Eine der Herausforderungen ist aber auch, der Öffentlichkeit zu vermitteln, dass Kunststoff ein wichtiger Wertstoff ist und nicht, wie in den derzeitigen Diskussionen häufig der Fall, einfach mit Abfall gleichgesetzt werden darf.“ Das große Interesse und die Fragen der Viertklässler hätten gezeigt, dass sie sich intensiv mit der Thematik auseinandersetzen und sich schon sehr gut auskennen.

Gartenschaufel als Andenken

Der Betriebsrundgang bot den jungen Gästen Einblicke in die Produktion und Montage eines Maschinenbauunternehmens. Zudem lernten sie die Historie des Unternehmens und die Entwicklung der Maschinen kennen. Dabei erfuhren sie auch, wie Kunststoffgranulat mit einer Spritzgießmaschinen oder einem additiven Fertigungssystem verarbeitet wird, um Kunststoffprodukte herzustellen. Der Höhepunkt des Besuchs war, dass im Kundencenter eine Spritzgießmaschine für die Schülerinnen und Schüler in Betrieb genommen wurde. Die produzierten Gartenschaufeln durften sie als Andenken an den Tag mit nach Hause nehmen. (sf)