Timothy Schneider (links), Projektleiter bei Roth Plastic Technology, und Dieter Burmeister, Geschäftsführer bei SB Meissner, überprüfen die Reifegrade von Kunststoffteilen im Rahmen der Entwicklung einer Spritzgussform bis hin zur Serienfertigung der Artikel.
(Bildquelle: Roth Plastic Technology)

Timothy Schneider (links), Projektleiter bei Roth Plastic Technology, und Dieter Burmeister, Geschäftsführer bei SB Meissner, überprüfen die Reifegrade von Kunststoffteilen im Rahmen der Entwicklung einer Spritzgussform bis hin zur Serienfertigung der Artikel.
(Bildquelle: Roth Plastic Technology)

„Die Musterungen geben Aufschluss über die Reifegrade  der Kunststoffteile im Projektablauf. Hierbei bewerten wir Werkzeug- und Materialqualifizierung im Anlauf- und Freigabeprozess“, erklärt Timothy Schneider, Projektleiter bei Roth Plastic Technology. Werkzeugvorbereitung, Instandsetzung, Prozessoptimierung und Betriebstechnik sind dabei ähnlich einem Technikum aufgestellt. „Wir können sofort Anpassungen oder Optimierungen vornehmen. So begleiten wir unsere Partner in einem zügigen Prozess von der Entwicklung einer Form bis hin zur Serienproduktion eines Kunststoffprodukts“, ergänzt Schneider. Das neue Geschäftsfeld sei eine ideale Ergänzung zur Serienfertigung und Massenproduktion von Kunststoffartikeln und Baugruppen für Anwender etwa in der Automobilindustrie sowie in der Elektro- und Hausgerätetechnik.

Regionale Formenbauer nutzen das Angebot bereits

Aktuell hat Roth Plastic Technology ein regionales Netzwerk an Formenbauern aufgebaut, die das Angebot für Musterungen nutzen. Zu den Partnern zählen etwa Kon-Form Werkzeuge aus Hatzfeld, Bernd Manthei Zerspanungstechnik und Formenbau aus Dautphetal, Oschmann aus Breidenstein, Silver Basis Engineering Germany aus Dautphetal sowie SB Meissner aus Wallau. Für das Wallauer Unternehmen testete Roth Plastic Technology eine Form für ein Kunststoffprodukt im Auftrag eines Unternehmens der Automobilindustrie.

Nachhaltigkeit im Fokus

Über die Partnerschaften mit Formenbau-Unternehmen hinaus steht Roth Plastic Technology auch für Materiallieferanten und Endprodukthersteller für weitere Entwicklungsprojekte zur Verfügung. So laufen aktuell Produktionstests für verschiedene Artikel mit recycelten Kunststoffen. Ziel dabei ist es, das Material bestehender Produkte zu ersetzen und somit den nachhaltigen Umgang mit Kunststoffen zu fördern. Voraussetzung für einen solchen Ersatz ist eine nahezu gleichbleibende Qualität des Bauteils. Derzeit arbeitet das Unternehmen in unterschiedlichen Projekten unter anderem mit Resinex in Zwingenberg, MTM Plastics (Borealis Gruppe) in Niedergebra und Ravago in Istanbul.

Timothy Schneider erläutert: „Besonders in der Umsetzungsphase sind Produktentwicklungen in der Kunststoffbranche sehr komplex und erfordern eine strukturierte Zeitplanung. Mit unserem eingespielten Expertenteam sind wir für solche Projekte bestens aufgestellt.“ Roth Plastic Technology untermauert seinen hohen Qualitätsanspruch unter anderem mit der Zertifizierung nach ISO TS 16949.