Freuen sich über die zum 1. Dezember 2019 vollzogene Akquisition: Christoph Schwinning (links), Geschäftsführer der Kai Plastics und Frank Beuter. (Bildquelle: Kai Plastics)

Freuen sich über die zum 1. Dezember 2019 vollzogene Akquisition: Christoph Schwinning (links), Geschäftsführer der Kai Plastics, und Frank Beuter. (Bildquelle: Kai Plastics)

Die Akquisition des 1955 gegründeten Familienunternehmens erfolgte im Wege einer geplanten Nachfolgeregelung. Der bisherige geschäftsführende Gesellschafter Frank Beuter wird weiterhin zur Verfügung stehen und als Technischer Leiter für die gesamte, zur Düsseldorfer Kai Capital Holding gehörende Gruppe tätig sein. Zur Gruppe zählen außerdem die Kunststoff verarbeitenden Unternehmen Kai Plastics Tropen, Lüdenscheid, Kai Plastics Frohn, Niederkassel, sowie der Kölner Werkzeugbauer Axmann.

Gemeinsamer Nenner von Kai Plastics ist das Herstellen von Kunststoffspritzgussteilen für verschiedenste Abnehmerkreise weltweit, zum Beispiel die Automobil- und Elektroindustrie, der Maschinenbau oder die Medizin- und Gesundheitstechnik. Gefertigt werden Bauteile mit einem Spritzgewicht von 0,05 bis 1.000 g in Klein- und Großserien. Neben technischen Kunststoffteilen gehören komplette Baugruppen, Hybridbauteile und Präzisions-Spritzgießwerkzeuge zum Portfolio.

Standorte mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Während in Bad Berleburg unter anderem Dübel, Schrauben, Muttern mit teilweise Sondergewinde sowie technische Teile hergestellt werden und ein eigener Werkzeug- und Formenbau unterhalten wird, übernimmt das Troisdorfer Werk zudem das spanende Bearbeiten von Kunststoffen sowie Montagetätigkeiten. In Lüdenscheid werden außerdem Montageautomaten gebaut. Eine Besonderheit des Produktionsprogramms der Gruppe ist das Herstellen von Teilen im Magnetspritzgussverfahren. (sf)