Filigrane Kleinstteile für die Medizintechnik:
Die Mikromembranen aus LSR mit nur 0,0375 g Gewicht. (Bildquelle: Krauss Maffei)

Filigrane Kleinstteile für die Medizintechnik:
Die Mikromembranen aus LSR mit nur 0,0375 g Gewicht. (Bildquelle: Krauss Maffei)

Auf einer PX 25-55 Clean Form, mit einer Schließkraft von 250 kN die kleinste vollelektrische Baugröße von Krauss Maffei, München, wird anspruchsvolles medizinisches Mikrospritzgießen mit Flüssigsilikon (LSR) gezeigt. Die Zykluszeit der Mikromembran beträgt 30 Sekunden. Die Dosierung derart kleiner Schussgewichte erfolgt über eine komplett neue Dosierung des Partners Nexus Elastomer Systems, das Plastifizieren der Mikroschussgewichte durch die vom Anlagenbauer neu entwickelte 12 mm Schnecke. Die Automation wurde ebenfalls optimiert. Das Schlitzen der flexiblen Mikromembran geschieht im Werkzeug mit feinen Messern, die in den Greifer integriert sind. Die Entnahme und das Verbeuteln in der Anlage werden über ein Kamerasystem kontrolliert und durch einen IR-Roboter KUKA IR 6 R 900 Agilus unterstützt. Die Modulbauweise ermöglicht, die PX 25 einfach mit der benötigten Reinraumausstattung aufzurüsten. Digitale Lösungen zur Prozessverbesserung sowie der Sammlung und Auswertung von Daten ergänzen das Angebot der PX 25. Die Maschinenfunktion APC plus (Adaptive Process Control) sorgt für eine hohe Schussgewichtskonstanz und gleichbleibende Bauteilqualität. Das ist gerade bei dem kostenintensiven Werkstoff LSR wichtig. Der Data-X-Plorer zeichnet bis zu 500 verschiedene Signale der Spritzgießmaschine innerhalb einer Millisekunde als kontinuierliche Kurvenverläufe auf und gestattet damit einen einzigartigen Blick in die Tiefe von Prozess und Hardware. Die Messebesucher können die Teilekennzeichnung anhand eines gedruckten QR-Codes auf den verbeutelten Bauteilen nachverfolgen.

Swiss Plastics Expo

Halle 2/Stand D2101