Hoher Besucherandrang am ersten Tag der Formnext 2019 (Bildquelle: Mesago Messe Frankfurt)

Hoher Besucherandrang am ersten Tag der Formnext 2019 (Bildquelle: Mesago Messe Frankfurt)

Architektur, Automobilindustrie, Maschinenbau, Medizintechnik, Sportswear: Die Formnext zeigt 2019 eine Vielzahl an industriellen Anwendungen der additiven Fertigung. Auch bedeutende internationale Anbieter von additiven Produktionslösungen wie 3D Systems, Additive Industries, Addup, Arburg, BigRep, Carbon, Desktop Metal, DMG Mori, Envisiontec, EOS, ExOne, Farsoon, Formlabs, GE Additive, HP, Keyence, Markforged, Materialise, Matsuura, Prodways, Renishaw, Ricoh, Siemens, Sisma, SLM Solutions, Stratasys, Trumpf, Voxeljet und XJet stellen industrielle Systemlösungen sowie die Skalierung der Produktion und die Integration in bestehende Produktionsumgebungen in diesem Jahr ins Zentrum ihres Messeauftritts.
Technologische Innovationen zeigen zudem auch zahlreiche jüngere Unternehmen: Die deutschen Unternehmen Gewo und Metrom in Kooperation mit Fraunhofer IWU Chemnitz präsentieren Anlagen, die neue Maßstäbe in der Geschwindigkeit von additiver Kunststofffertigung setzen. Das österreichische Startup Incus stellt einen Metall-3D-Drucker vor, der auf dem Prinzip der Photopolymerisation basiert und Wandstärken bis zu 0,1 mm „drucken“ kann. Ebenfalls aus Österreich stammt Cubicure, das einen schwer entflammbaren Kunststoff für den 3D-Druck vorstellt, der zum Beispiel in Interieur von öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln und vielen anderen Anwendungen zum Einsatz kommen kann.
Zahlreiche international agierende Konzerne aber auch junge Unternehmen präsentieren eine Vielzahl innovativer Materialien, die
neuen Anwendungen vom Werkzeugbau bis zur Medizintechnik ermöglichen. Daneben können Besucher auf der Formnext spannenden Neuheiten entlang der gesamten Prozesskette entdecken. So zeigt Dyemansion mit seiner neuen Vaporfuse-Lösung neue Möglichkeiten für das Postprocessing.  Zudem haben zahlreiche Unternehmen Lösungen zur Prozessüberwachung oder zur Qualitätssicherung von Oberflächen im Gepäck.
Einer der Vorreiter der Additiven Fertigung von Metallteilen, zum Beispiel für die Luftfahrt, ist das US-amerikanische Unternehmen Sintavia, das auf der Formnext die Potentiale seiner neuen, in Florida eigens für die additive Metallfertigung errichteten Fabrik präsentiert. Daneben sind rund 50 US-Unternehmen auf der Formnext präsent und bilden einen Rahmen für das offizielle Partnerland USA. Als eines der zahlreichen Highlights im US-Rahmenprogramm fand am ersten Messetag erfolgreich das 2. Standards-Forum statt, das internationale Verbände und Experten für Normen und Standards zusammenbringt mit dem Ziel, weitere international einheitliche Dokumente zu erarbeiten und so die internationale Zusammenarbeit in der Additiven Fertigung weiter zu befruchten.
Für Einsteiger in die Additive Fertigung bietet das täglich von 09:30 bis 11:30 Uhr stattfindende Seminar Discover3Dprinting eine ideale Orientierung der verschiedenen Technologien und somit auch des Angebotes auf der Formnext.