Die von der Übertragung betroffenen Hauptprodukte sind die Albis Marken Altech und Alcom. Die Produktion dieser Produkte würde auf die drei deutschen Produktionsstandorte des Konzerns in Hamburg, Zülpich und Obernburg verlagert werden, britische Kunden würden von hier aus beliefert. Das Unternehmen hat in den letzten zwei Jahren erhebliche Investitionen in die Kapazitäten dieser Standorte getätigt. Der Standort Knutsford ist die kleinste der Albis Compoundieranlagen neben den Produktionsstätten in den USA und China.

Wettbewerbsdruck fordert mehr Effizienz

„In Zeiten zunehmenden Wettbewerbsdrucks zielt dieser Schritt darauf ab, die Effizienz zu verbessern und sicherzustellen, dass Albis seinen Kunden weiterhin Produkte europaweit wettbewerbsfähig anbietet“, kommentierte Ian Mills, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter des Compounding-Geschäfts. „Wir sind dankbar für das Vertrauen unserer Kunden in uns und sind stolz auf die langjährigen Beziehungen, die wir zu vielen von ihnen aufgebaut haben. Wir werden hart daran arbeiten, einen möglichen Transfer so reibungslos wie möglich zu gestalten. Wir sind weiterhin zu 100% dem britischen Markt verpflichtet und unser lokales britisches Vertriebsteam wird alles daran setzen, weiterhin das hohe Maß an Service und Know-how zu liefern, das unsere britischen Kunden zu Recht erwarten.“

Josephine Bagnall, Managing Director von Albis UK, kommentierte den Vorschlag wie folgt: „Albis wird geeignete Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass Produkt- und Serviceverpflichtungen effizient und effektiv umgesetzt werden. Unsere Vertriebspartner und Kunden können sicher sein, dass Albis sich weiterhin voll und ganz dem britischen Markt verpflichtet fühlt. Wir sind uns auch des großen Beitrags bewusst, den unsere Mitarbeiter zu unserem Geschäft beigetragen haben und beitragen. Wir werden während des gesamten Prozesses eng mit ihnen zusammenarbeiten, um die Auswirkungen auf die Betroffenen so gering wie möglich zu halten.“

Im Rahmen der Prüfung der Produktionsverlegung laufen bereits Gespräche mit den betroffenen Mitarbeitern und das Unternehmen setzt alles daran, diese so weit wie möglich zu unterstützen, einschließlich Outplacement-Unterstützung.

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