Die drei unabhängigen Produktportfolios der Marken „Hennecke Polyurethane Technology“, „Hennecke-OMS“ und „Hennecke Roll Forming Technology“ werden unter einem Dach kombiniert. Außerdem ensteht ein internationales Netzwerk aus Produktionsstandorten sowie Vertriebs- und Serviceniederlassungen, die Produkte und Dienstleistungen von mehr als einer Marke aus dem Portfolio der Gruppe in den lokalen Märkten anbieten. „Die Kernmarken und das Branding der einzelnen Produkte und Dienstleistungen bleiben selbstverständlich erhalten und sind weiterhin klar erkennbar“, verspricht der neue CEO Thomas Wildt. Demzufolge werden Organisationseinheiten, die nur für das Produktportfolio einer einzelnen Marke im Konzern verantwortlich sind, weiterhin nur mit dieser Marke am Markt auftreten.

Vier Kompetenzzentren, Schließung von zwei Standorten

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Polyurethan-Verabeitung ist die Kernkompetenz des Unternehmens mit Hauptsitz in St.Augustin. (Bildquelle: Hennecke)

„Wir werden die Hennecke-Organisation neu aufstellen und transformieren das Unternehmen innerhalb des Projekts Hennecke 2.0, um effektiver für die Zukunft zu werden“, erklärt Wildt. Die zentralen Unternehmensprozesse sind jetzt dezentral organisiert. Aufgeteilt in vier Kompetenzzentren (Centers of Excellence), konzentriert sich nun jeder Standort der neuen Hennecke Group auf seine Kernkompetenz. Für den Kunden bringe dies meherere Vorteile: kürzere Lieferzeiten für standardisierte Produkte sowie Einzeldosiermaschinen und komplexe Gesamtanlagen für die Polyurethan-Verarbeitung aus einer Hand. „Hennecke entflechtet seine organisatorische Komplexität. Dazu gehört auch die Schließung von zwei Standorten, die bisher Dienstleistungen für das Anlagengeschäft der Kernmarken übernommen haben“, betont Wildt. „Was zuvor noch an mehreren Standorten parallel geplant und gebaut wurde, wird jetzt nur noch in einem Kompetenzzentrum gefertigt. Die gesamte Unternehmensgruppe wird dadurch wettbewerbsfähiger.“ Die Gruppe mache einen wichtigen Schritt vorwärts, „indem wir uns auf die Dinge konzentrieren, die uns in der Vergangenheit erfolgreich gemacht haben“, erläutert Wildt. „Hierzu zählen exzellente Einzel-Dosiermaschinen und weitreichende Service-Dienstleistungen. Zudem werden wir die Einzelunternehmen viel stärker in das Hennecke-Netzwerk integrieren.“

Am deutschen Unternehmenshauptsitz in Sankt Augustin wird ab sofort die Entwicklung, Planung und Fertigung sämtlicher Hoch- und Niederdruck-PU-Maschinen und aller erhältlichen Mischkopf-Systeme zusammengezogen. Der Standort in Mailand, Italien, konzentriert sich auf das Geschäft mit Systemlösungen zur kontinuierlichen Produktion von Sandwich-Paneelen. Die Tanklagertechnologien für das gesamte Systemgeschäft der Hennecke Group liefert der Standort in Pittsburgh, USA. Die Gruppen-Unternehmen in Jiaxing und Shanghai (China), spezialisieren sich noch stärker auf die Entwicklung und Herstellung der „Trockenteile“ für die gesamte Hennecke Group. Durch die Aufteilung in die verschiedenen Kompetenzzentren könne Hennecke nun als einer von wenigen Herstellern von PU-Anlagen auf dem Markt seinen Kunden komplette Gesamtanlagen aus einer Hand anbieten, heißt es in der Mitteilung weiter. „Wir sind regional mit Europa, der Nafta-Region sowie dem asiatischen Raum und von den Branchen unserer Kunden her sehr breit aufgestellt.“ stellt Thomas Wildt fest. Die Neuaufstellung mit Hennecke 2.0 werde in den globalen Märkten der Gruppe durch mehr Effektivität und Professionalität geprägt sein. Geschäfte mit hohem Risikopotential sollen nicht mehr eingegangen werden „Die Prozessorientierung erlaubt uns, etwaige technische und wirtschaftliche Risiken bereits frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und gemeinsam mit unseren Kunden zu minimieren“, unterstreicht Wildt.