Der Temperier-Systemkühler ist für die Kunststoffindustrie entwickelt worden und vereint autarke Kälte und Wärme in einem kompakten Gerät. (Bildquelle: ERS)

Der Temperier-Systemkühler ist für die Kunststoffindustrie entwickelt worden und vereint autarke Kälte und Wärme in einem kompakten Gerät. (Bildquelle: ERS)

Mit dem autarken Systemkühler Typ SC können externe Temperiergeräte angeschlossen werden. Das Verlustwasser wird selbsttätig an das Temperiergerät nachgeführt. Durch das druckfreie, offene System kann mit geringem Aufwand Wasser nachgefüllt werden. Seine Kompaktheit ermöglicht es, den Systemkühler besonders bei Maschinen mit geringeren Schließkräften bis 100 kN sogar in die Maschine zu integrieren. Etliche Thermoprozesse liegen unter einer Verarbeitungstemperatur von 95 °C. Auf dieser Grundlage ist der neue Temperier-Systemkühler Typ STC von ERS, Straßenhaus, entstanden. Anwendung findet dieser in der Thermoplast-, Elastomer- und Silikonverarbeitung, also dort, wo zwei- und mehr Wasserkreisläufe eingesetzt werden. Der Regeltemperaturbereich liegt überwiegend zwischen 15 °C und 90 °C. Die Standfläche des luftgekühlten Typs STC 0,8S mit je 1 kW Kälte- und Heizleistung beträgt nur 0,14 qm. Der 4,5-kW-Temperier-Systemkühler misst weniger als einen halben Quadratmeter. Die Investition der netzunabhängigen Temperier-Kälte ist bei einem 1 kW-Gerät etwas höher, ab 3 kW jedoch niedriger als bei der zu installierenden Netzkälte. Vorteilhaft bei den Betriebskosten ist zudem, dass die Verlustkälte durch Netzverrohrung entfällt und exakt die Kälte- und Wärmeleistung erzeugt wird, wie sie die Maschinenanlage benötigt. Die Temperierung erfolgt nach dem Durchflussprinzip. Der elektronisch geregelte Rohrheizkörper erwärmt das Wasser effizient erst beim Durchfließen auf die gewünschte Temperatur.