Blick in beide Werkzeughälften zur Herstellung des Eiskratzers. Die Indexplatte wird durch einen Servomotor und ein Zahnrad dynamisch bewegt. (Bildquelle: Weber)

Blick in beide Werkzeughälften zur Herstellung des Eiskratzers. Die Indexplatte wird durch einen Servomotor und ein Zahnrad dynamisch bewegt. (Bildquelle: Weber)

Mit dieser Produktionszelle werden in einem Produktionszyklus der Vorspritzling aus einem PC-/ABS-Blend und die zweite Komponente aus TPE zu einem Eiskratzer kombiniert. Zentrales Element der  Werkzeuggestaltung ist dabei die Index-Dreheinheit des Werkzeugs. Die Indexplatte ist in die schließseitige Werkzeugplatte integriert und drehbar gelagert. Sie hat die Aufgabe, den Spritzling dynamisch und exakt in den Kavitäten zu bewegen. Nach dem Öffnen des Werkzeugs transportiert sie die Vorspritzlinge in die zweite Station des Werkzeugs zum Fertigspritzen der Teile. Bei Indexplattenwerkzeugen ist eine drehbare Formplatte zwischen den beiden Basiswerkzeughälften angeordnet, welche um die zentrale Achse rotiert. Mit einer Indexwelle wird die Indexplatte über die Auswerferfunktion erst von der auswerferseitigen Werkzeughälfte gelöst und dann in die zweite Station gedreht. Zudem zeigen die Esslinger mit der elektrischen Dreheinheit Weber DEI 640 den neuesten Stand der Werkzeug-Technik: zwei Stationen, mit einer Drehgeschwindigkeit von nur 1,1 Sekunden für eine 180-Grad-Drehung, ausgestattet mit einem neuen Dicht- und Lagerungskonzept. Das sorgt für maximale Standzeiten der Dichtungen. Die ebenfalls neue Lagerung besitzt keinen Festanschlag, sondern nimmt die Positionierung über einen Servomotor vor, der jede beliebige Stellung exakt anfahren kann. Die Anschlüsse für die Temperierung befinden sich bei der Drehtellerausführung an der Bedien- wie auch an der Gegenbedienseite und es gibt zudem noch erheblich mehr verfügbaren Auswerferweg als bei früheren Einheiten.

 

Halle/Stand 14/A60