Plastics Europe Deutschland - Team Kunststoff hilft bei der Cleanup Tour 2019 in Düsseldorf. (Bildquelle: Plastics Europe)

Plastics Europe Deutschland – Team Kunststoff hilft bei der Cleanup Tour 2019 in Düsseldorf. (Bildquelle: Plastics Europe)

Um auf die Vermüllung der Meere aufmerksam zu machen, veranstaltet die Nichtregierungsorganisation Clean River Project e.V. eine Müllsammelaktion in Düsseldorf. Initiator war der Umweltschützer Stephan Horch, der eine Cleanup Tour per Kajak von Koblenz bis nach Berlin zurücklegt und in den Städten an der Strecke regelmäßig zahlreiche Unterstützer dazu holt.

Ausgestattet mit Handschuhen, Greifzangen und Müllbeuteln ging es für die rund 50 Teilnehmer am Mittwoch von der Marina in Düsseldorf in Richtung Rheinstrände, wo vor allem Zigarettenkippen, Glasflaschen und allerlei Plastikabfälle aufgesammelt sowie Mitmenschen über das Problem der Müllverschmutzung informiert wurden. Mit dabei bei der Aufräumaktion waren auch Vertreter von Plastics Europe Deutschland, der Messe Düsseldorf und der Kanu-Nationalmannschaft, letztere als Teil des Team Kunststoff.

Kunststoffbranche sensibilisiert für Gewässerschutz

Gleich aus vielerlei Hinsicht machte dieses besondere Engagement Sinn: So ist Düsseldorf im Oktober Gastgeber der K 2019, der Weltleitmesse für Kunststoffe, einem Werkstoff also, der aktuell sichtbarstes Zeichen für das vermehrte Littering im öffentlichen Raum ist. Bereits seit längerem setzen sich daher Messe Düsseldorf, Deutscher Kanu-Verband, weitere Wassersportverbände, Plastics Europe Deutschland und deren Sponsoringinitiative Team Kunststoff gemeinsam für den Gewässerschutz ein. Im Kern geht es dabei um Dialog und Aufklärung im Rahmen von Messen und Sportveranstaltungen. Das Ziel einer Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger für einen achtsameren Umgang mit Müll teilt dieses Bündnis dabei mit dem Clean River Project.
„Für uns als Kunststofferzeuger ist jedes Teil Plastikmüll in der Umwelt eines zu viel“, so Dr. Rüdiger Baunemann, Hauptgeschäftsführer von Plastics Europe Deutschland. „Die Vielseitigkeit von Kunststoffverpackungen sorgt ja dafür, dass Essen und Getränke, gerade auch bei Sport und Freizeit, leichter außer Haus transportiert und verzehrt werden können – sei es in der wiederverwendbaren Mehrwegbox oder der Serviceverpackung aus dem Supermarkt. Wichtig ist dann allerdings auch, und darauf weisen wir über verschiedene Kanäle hin, dass der Müll hinterher ordnungsgemäß entsorgt und verwertet wird.“

Die Cleanup-Tour von Stephan Horch läuft bis Anfang September jetzt noch einige Wochen. Der Verband und Team Kunststoff werden das Projekt weiter unterstützen und auch bei der Einfahrt zur Abschlussstation am 6. September 2019 in Berlin dabei sein. (sf)