Da die Kammern 700 x 380 x 580 mm groß sind, lassen sich darin auch Lasersinter-Bauteile von entsprechenden Dimensionen oberflächentechnisch behandeln. (Bildquelle: FKM)

Da die Kammern 700 x 380 x 580 mm groß sind, lassen sich darin auch Lasersinter-Bauteile von entsprechenden Dimensionen oberflächentechnisch behandeln. (Bildquelle: FKM)

Vor allem erfassen die damit generierten Eigenschaften die Oberfläche gleichmäßig und vollständig. Das gilt selbst für alle innenliegende Strukturen sowie Bereiche, die für konventionelle Bearbeitungstechniken niemals erreichbar sind. Daher eignet sich das neue Verfahren auch für besonders anspruchsvolle Funktionsbauteile mit sehr komplexen und filigranen Geometrien.  Das Unternehmen betreibt seine neue Finishing-Technologie vollautomatisiert in eigens dafür entwickelten Anlagen. Da deren Prozesskammern 700 x 380 x 580 mm groß sind, lassen sich darin auch Lasersinter-Bauteile von entsprechenden Dimensionen behandeln. Dem Verfahren liegt ein thermochemischer Prozess zugrunde, der keinerlei Einfluss auf die Maßhaltigkeit der Bauteile hat und sich präzise regeln lässt. Das bedeutet, dass sich alle Oberflächen-Eigenschaften in ihrer Intensität sehr genau auf die gewünschte Zielsetzung abstimmen lassen: Hochglänzend oder matt schimmernd, aalglatt oder mit sanfter Rauheit, schwach oder stark permeabel,  wasserabweisend oder nicht. Im Bereich der mechanischen Eigenschaften lassen sich ebenfalls Verbesserungen erzielen; besonders signifikant bei der Zugfestigkeit. Und selbstverständlich können die für das Lasersintern typischen Up- und Downskins ausgeglichen werden. Der Prozess arbeitet rückstandfrei und lässt sich für alle üblichen Polymer-Werkstoffe verwenden, die auch sonst beim Lasersintern zum Einsatz kommen.