„Kunststoffabfälle gehören nicht in die Umwelt, sondern in geordnete Recyclingkreisläufe. Deshalb treten wir mit größter Überzeugung der Allianz bei, um einen Beitrag zu leisten“, sagt Hermann Reichenecker, Geschäftsführender Gesellschafter von Storopack.

Geplante Maßnahmen der Allianz gegen Plastikmüll

Die AEPW konzentriert sich auf eine vierteilige Strategie mit lösungsorientierten Projekten. Einer der Schwerpunkte ist der Aufbau der notwendigen Infrastruktur. Städte und Regionen, die besonders von Kunststoffabfällen betroffen sind, sollen dabei unterstützt werden, eine Abfallentsorgungsinfrastruktur zu entwickeln. Zudem investiert die AEPW in neue Technologien bei Recyclingverfahren und der Rückgewinnung von Kunststoffen. Es sollen innovative Lösungen für Verpackungsverwertungen geschaffen und eine Kreislaufwirtschaft ermöglicht werden. Ein Teil des Budgets fließt außerdem in die Aufklärungsarbeit mit der betroffenen Bevölkerung. Ziel ist es, Verbraucher über Recyclingprozesse zu informieren und ein Bewusstsein dafür zu schaffen. Ein besonderer Fokus gilt zudem der Beseitigung des bereits angehäuften Plastiks in Ozeanen und Flüssen, da hier besonders hoher Handlungsbedarf besteht.

An der gemeinnützigen globalen Initiative beteiligen sich internationale Konzerne entlang der gesamten Plastik-Wertschöpfungskette. Darunter Rohstoff-lieferanten, Chemiekonzerne, Kunststoffproduzenten, Konsumgüterhersteller sowie Recycling-Unternehmen aus aller Welt. Zudem arbeitet die Allianz mit dem Weltwirtschaftsrat für Nachhaltige Entwicklung (WBCSD) und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) zusammen. Die Zusammenarbeit soll sich künftig auch auf Regierungen, Nicht-Regierungs-Organisationen und Investorengruppen erstrecken. [ega]