Eine Plattform zum Netzwerken bietet die 16 Rapid.Tech + Fabcon 3.D in Erfurt vom 25- bis 27. Juni 2019. (Bildquelle: Messe Erfurt/Christian Seeling)

Eine Plattform zum Netzwerken bietet die 16. Rapid.Tech + Fabcon 3.D in Erfurt vom 25 bis 27. Juni 2019. (Bildquelle: Messe Erfurt/Christian Seeling)

Neben den bewährten Formaten wie der praxisorientierten Ausstellung und dem anwendernahen Fachkongress mit mehr als 100 Fachvorträgen legt die Rapid.Tech + Fabcon 3.D in diesem Jahr den Fokus auf Offerten zum direkten Interagieren und Netzwerken zwischen Anbietern und potenziellen Anwendern additiver Technologien. „Wir haben unser Konzept gemäß den Bedürfnissen der Aussteller, Besucher und Kongressgäste nach attraktiven, informativen und kompakten Angeboten weiterentwickelt und bieten neue Formate für Präsentation und Networking an.

Zum Kommunikationsmix gehört erstmals das Messe-TV-Studio, präsentiert von Link Instinct, Düsseldorf. Hier können Aussteller in kurzen Interviews oder Pitches ihre Produktneuheiten vorstellen und schnell mit Interessenten ins Gespräch kommen. Das Studio ist Kern der neu geschaffenen ‚Additive Area‘. Der Bereich direkt neben der Cafe-Insel im Zentrum der Halle ist für Aussteller und Besucher Treffpunkt zum Informieren und Kommunizieren“, beschreibt Michael Kynast, Geschäftsführer der Messe Erfurt, wesentliche Inhalte des Konzepts.

Für Einsteiger und Fortgeschrittene

Angebote für Neulinge und Fortgeschrittene in Sachen Additive Manufacturing (AM) hält weiterhin die 3D Printing Conference bereit. Das offene Forum inmitten der Ausstellung bietet unter anderem Einsteigern in das AM-Thema einen Grundlagenkurs an. Informiert wird außerdem zu Aus- und Weiterbildungsangeboten, beispielsweise zur berufsbegleitenden Qualifizierung zum „Anwendungstechniker für additive Verfahren/Rapid-Technologien“ an der Hochschule Schmalkalden oder zum „Zertifikatslehrgang Fachingenieur Additive Fertigung VDI“, der maßgeblich vom VDI Wissensforum konzipiert wurde.

Beispiele für die Integration des 3D-Drucks in die schulische, Berufs-und Hochschulausbildung zeigt das neue Forum Education auf. Darüber hinaus gibt es weiterhin die neuesten Informationen, Entwicklungen und Präsentationen aus der Start-up- und Kreativ-Szene, uunter anderem für 3D-Druck in Architektur, Bau, Kunst, Mobilität, Medizin, Nachhaltigkeit, Digital, Design und Mode. Innovative Ideen in diesen Bereichen werden im Rahmen der internationalen 3D Pioneers Challenge gekürt. Ebenso erfolgt erneut die Verleihung des Start-up Awards. Im Finale kämpfen acht internationale junge Unternehmen in spannenden Pitches um den Titel „Start-up of the year“. Sie stellen beispielsweise ein Verfahren vor, mit dem erstmals das 3D-Bedrucken von Glas möglich wird, sowie neue 3D-Druck-Werkstoffe wie ein Steinmaterial, das sich vor allem für Architekturanwendungen eignet.

Industrialisierung Mittelpunkt des Fachkongresses

Die weitere Industrialisierung des Additive Manufacturing steht im Mittelpunkt des Fachkongresses. In 14 branchen- sowie technologiebezogenen Foren diskutieren AM-Experten Entwicklungen, Trends und Anwendungen. Neu auf der Agenda sind in diesem Jahr die Foren Software & Prozesse, Kunststoff sowie Normung & Arbeitsschutz. Daneben gehören die bewährten Foren Automobilindustrie, Luftfahrt, Medizin-, Zahn- & Orthopädietechnik, Lohnfertigung, 3D-gedruckte Elektronik & Funktionalität, Konstruktion, Metall, Recht, Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau, eine Veranstaltung der Fraunhofer-Allianz Generativ und das zweitägige Forum AM Science erneut zum Programm.
Um den Besuch der Rapid.Tech + Fabcon 3.D individuell zu planen und während der Veranstaltung immer die neuesten Informationen zu erhalten, bietet die Messe Erfurt erstmals eine spezielle Event-App an. Interessenten finden diese im Google Play oder im App Store unter „Rapid.Tech“.
Ein-, Zwei- bzw. Dreitages-Tickets für Fachmesse und/oder Fachkongress gibt es ebenfalls online im Ticketshop. (sf)