Achim Sties, Senior Vice President, Performance Chemicals Europe, BASF SE (rechts) und Pavel Lyakhovich, Mitglied des Vorstands und Geschäftsführer von OOO Sibur, nach der Vertragsunterzeichnung, die das Engagement beider Unternehmen besiegelt. (Bildquelle: BASF)

Achim Sties, Senior Vice President, Performance Chemicals Europe, BASF SE (rechts) und Pavel Lyakhovich, Mitglied des Vorstands und Geschäftsführer von OOO Sibur, nach der Vertragsunterzeichnung, die das Engagement beider Unternehmen besiegelt. (Bildquelle: BASF)

Beide Unternehmen arbeiten zusammen, um digitale Technologien in Produktion und Forschung zu erschließen. Weiterhin soll eine Produktpalette von Polymeren unter Verwendung der von BASF angebotenen Kunststoffadditive entwickelt werden. Darüber hinaus wird die BASF mit ihrem technischen Know-how die Entwicklung neuer Technologietests im Polylab, dem Hauptforschungszentrum der Sibur Niost, und den Produktionsstätten von Sibur unterstützen. Die Unternehmen planen außerdem, gemeinsam neue hochwirksame Additivlösungen für anspruchsvolle Verarbeitungsbedingungen für Polymere, insbesondere für langlebige Gebrauchsgüter, zu entwickeln. Die Lösungen werden auf gemeinsamen technischen Veranstaltungen vorgestellt.

BASF und Sibur unterstützen Kreislaufwirtschaft

„Diese neue Vereinbarung erweitert unsere strategische Partnerschaft mit einem der weltweit größten Chemiekonzerne und eröffnet neue Möglichkeiten für alle Verbraucher von Polymerprodukten. Durch die Bündelung des umfangreichen Know-hows beider Unternehmen werden wir moderne synthetische Materialien entwickeln, die fortschrittlich und nachhaltig sind“, sagte Pavel Lyakhovich, Mitglied des Vorstands und Geschäftsführer von OOO Sibur.
„Sibur konzentriert sich sehr stark auf die Entwicklung innovativer Lösungen zur Förderung des technologischen Fortschritts in den Branchen, in denen sie tätig sind, und unterstützt die Kreislaufwirtschaft. Sie sind auch ein langjähriger Geschäftspartner“, sagte Achim Sties, Senior Vice President, Performance Chemicals Europe, BASF. „Wir bei BASF sind bestrebt, Additivlösungen zu entwickeln, die wirtschaftlich sind und eine längere Lebensdauer haben. Ich bin davon überzeugt, dass diese erweiterte Partnerschaft mit Sibur das Erreichen der Ziele beider Unternehmen beschleunigen wird, durch innovative Lösungen langfristigen Erfolg zu erzielen, indem das starke Additiv-Know-how der BASF und die umfangreiche Erfahrung von Sibur mit synthetischen Polymeren genutzt werden.”

Technologischen Fortschritt fördern

Polymere sind bekannte synthetische Materialien, die langlebig, stark und umweltfreundlich sind. Sie sind unter anderem im Bauwesen, Versorgung, Automobil, Gesundheitswesen, Nahrungsmittel und anderen Industrien weit verbreitet. Die Hauptaufgabe des Polylab ist es, die Verwendung von Polymeren sowohl beim Herstellen bestehender Produkte als auch beim Entwickeln neuer Lösungen zu fördern, um den technologischen Fortschritt für die relevanten Industrien voranzutreiben. Polylab wird die Verwendung von recycelten Materialien und die Anwendung von Polymeren in der Kreislaufwirtschaft fördern. Zu diesem Zweck werden in den Pilotfertigungslinien des Zentrums Muster neuer PE-(Polyethylen) und PP-(Polypropylen) Typen zu Rohren, medizinische Artikeln, Folien, Lebensmittelverpackungen, Kanistern und anderen Produkten verarbeitet. Dies gibt einen tieferen Einblick in die Eigenschaften der Polymere und deren Einfluss auf die Qualität des Endprodukts. So können die Materialien weiter verbessert und die Produktionseffizienz gesteigert werden. (sf)