Die Schunk Intec USA in Morrisville ist die größte Auslandsniederlassung des Herstellers von Greifsystemen und Spanntechnik. (Bildquelle: Schunk)

Die Schunk Intec USA in Morrisville ist die größte Auslandsniederlassung des Herstellers von Greifsystemen und Spanntechnik. (Bildquelle: Schunk)

Neben der Erweiterung der Produktionsfläche entstand bei Schunk Intec USA ein großzügiger Verwaltungsneubau. Im neu geschaffenen Kundenzentrum können Anwender die Komponenten von Schunk live erleben und in Technologieforen sowie Workshops zusätzliches Know-how erhalten. Unter dem Motto „One Team – One Family – One Future“ wurde der rund 4.000 m² große Neubau eingeweiht. An der Seite der geschäftsführenden Gesellschafter Heinz-Dieter Schunk und Henrik A. Schunk zeigte sich US-Geschäftsführer Milton Guerry begeistert von den Möglichkeiten, die die Investition für die Zukunft bietet. Anthony Copeland, Wirtschaftsminister von North Carolina, würdigte das Unternehmen als großartiges Beispiel eines Unternehmens, das Arbeitsplätze schafft und die Vorzüge von North Carolina als Wirtschaftsstandort herausstellt.

Die größte Auslandsniederlassung war 1992 gegründet worden, um die Nähe zu den amerikanischen Kunden und zu den Niederlassungen deutscher Konzerne sicherzustellen. Das Fertigen vor Ort sorgt für kurze Lieferzeiten und eine hohe Flexibilität, insbesondere spezifischer Komponenten. Insgesamt fast 10 Mio. EUR hat der Ausbau des Standorts gekostet.

Automatisierung und Digitalisierung boomen

Premiere: Die geschäftsführenden Gesellschafter Heinz-Dieter Schunk (Mitte) und dessen Sohn Henrik A. Schunk (links) montieren den Greifer in den neuen Räumen am Standort in North Carolina. Mit dabei Herbert Bass (rechts), der seit über 20 Jahren bei der Schunk Intec USA aktiv ist. (Bildquelle: Schunk)

Premiere: Die geschäftsführenden Gesellschafter Heinz-Dieter Schunk (Mitte) und dessen Sohn Henrik A. Schunk (links) montieren den Greifer in den neuen Räumen am Standort in North Carolina. Mit dabei Herbert Bass (rechts), der seit über 20 Jahren bei der Schunk Intec USA aktiv ist. (Bildquelle: Schunk)

40 Mio. EUR fließen in das Werk für Greifsysteme in Brackenheim-Hausen, nur fünf Kilometer vom Stammsitz Lauffen entfernt. Die dortige Erweiterung von 22.000 m² entspricht einer Verdoppelung der bisher vorhandenen Produktionsfläche. Weitere 30 Mio. EUR investiert Schunk am Standort für Drehtechnik und stationäre Spannsysteme in Mengen, Landkreis Sigmaringen. Hier kommen 12.000 m² für Produktion, Forschung und Entwicklung hinzu. 5 Mio. EUR kostete das Verdoppeln der Produktionsfläche um 4.200 m² am Standort St. Georgen im Schwarzwald.

Das Gesamtvolumen von 85 Mio. EUR sieht der geschäftsführende Gesellschafter, CEO, Henrik A. Schunk, als konsequente Investition in die Zukunft des Unternehmens: „In den kommenden Jahren werden wir weltweit einen Boom der Automatisierung und Digitalisierung erleben, der nur mit den entsprechenden Kapazitäten zu bewältigen ist“, erläutert der Firmenchef. Schon seit mehreren Jahren setzt das Unternhemen erfolgreich auf diese beiden Trends und bündelt gezielt Ressourcen und Know-how. Vor allem bei mechatronischen und zunehmend auch intelligenten Spannmitteln und Greifsystemen erwartet Henrik Schunk hohe Wachstumsraten.

Das innovative Familienunternehmen beschäftigt über 3.500 Mitarbeitende. Zuletzt hatte es eine Kooperation mit Another Brain, einem Spezialisten für Künstliche Intelligenz bekannt gegeben. Rund um den Globus betreibt das Unternehmen 34 eigene Ländergesellschaften sowie 9 Werke. (sf)