Schaber, wie sie beispielsweise in der Fleischverarbeitung eingesetzt werden, werden aus einem Compound, das detektierbaren Füllstoff enthält, hergestellt. (Bildquelle: Ensinger)

Schaber, wie sie beispielsweise in der Fleischverarbeitung eingesetzt werden, werden aus einem Compound, das detektierbaren Füllstoff enthält, hergestellt. (Bildquelle: Ensinger)

In der industriellen Produktion durchlaufen Lebensmittel komplexe Anlagen. Verarbeiter müssen sicherstellen, dass Produkte im Herstellungsprozess nicht mit Splittern oder Bruchstücken von Maschinenteilen verunreinigt werden.

Ein Qualitätsmanagement nach dem HACCP-Konzept (Hazard Analysis and Critical Control Point) beinhaltet deshalb auch eine Gefahrenanalyse für Fremdkörper. Kunststoffpartikel aus Tecacomp ID Compounds von Ensinger werden zuverlässig von Metalldetektoren erkannt und können einfach aussortiert werden. Detektierbare Füllstoffe können allen Basiskunststoffen wie PP, PA66, POM oder PEEK beigemischt werden.

Compounds werden von Detektoren erfasst

„In der Lebensmittelindustrie sind die Anforderungen an Hygiene und Sicherheit besonders hoch. Die großen Handelsketten überprüfen ihre Lieferanten in Audits insbesondere in
Bezug auf den Umgang mit möglichen Fremdkörpern. Wir erleben, dass Hersteller und Händler das Thema sehr ernst nehmen: Es geht einerseits um die Gesundheit der Verbraucher, aber auch um Imageschäden und hohe Kosten“, sagt Stefan Bur, Key Account Manager bei Ensinger Compounds. „Mit unseren detektierbaren Compounds tragen wir zur Verbesserung der Entdeckungswahrscheinlichkeit von Fremdkörpern in Anlagen bei, beispielsweise für die Fleischverarbeitung, die Herstellung von Babynahrung, Milchprodukten oder Back- und Süßwaren.“

Bei Tecacomp ID werden dem Basiskunststoff metallische Füllstoffe beigemischt. Je nach Höhe des Füllgrades entsprechen die Bauteile in ihren wesentlichen Eigenschaften
weitgehend dem Profil des eingesetzten Polymers. Für bestimmte Anwendungen, wie für die Herstellung von Kabelbindern oder Transportboxen, hat Ensinger auf die speziellen
Anforderungen abgestimmte, detektierbare Materialzusammensetzungen im Programm. Zähmodifizierungen für eine geringere Bruchempfindlichkeit sind möglich. Eine spezifische Zusammensetzung des Polymers für bestimmte Anforderungen an das Endprodukt ist ebenfalls möglich. Alle Tecacomp ID Materialien erfüllen die Anforderungen für den Lebensmittelkontakt (konform mit den FDA-Anforderungen und der Verordnung (EU) Nr. 10/2011).

Das Unternehmen berät in Düsseldorf auf der begleitenden Fachausstellung des Kongresses zum Aufbau eines Fremdkörpermanagements für spritzgegossene Kunststoffbauteile nach den Zertifizierungsnormen IFS (International Featured Standard) und BRCGS. (sf)