Das Kabelschutzrohr eignet sich für Anwendungen wie Jumpercable, die mit der Gefährdungsstufe HL3 gemäß der Brandschutznorm EN45545-2 bewertet sind. (Bildquelle: Fränkische Industrial Pipes)

Das Kabelschutzrohr eignet sich für Anwendungen wie Jumpercable, die mit der Gefährdungsstufe HL3 gemäß der Brandschutznorm EN45545-2 bewertet sind. (Bildquelle: Fränkische Industrial Pipes)

Das Schutzrohr ist selbstverlöschend, nicht brandausbreitend und verursacht im Fall eines Feuers nur eine äußerst geringe Rauchgasentwicklung. Mit seinem sehr guten Brandverhalten ist es in Brandklasse V0 eingestuft. Die Materialprüfnorm EN45545 legt seit 2016 europaweit einheitlich die brandschutztechnischen Anforderungen an alle Werkstoffe fest, die in Schienenfahrzeugen verwendet werden. Abhängig von der Anwendungsumgebung wird die jeweilige Gefährdungsstufe Hazard-Level, HL2 oder HL3 bestimmt. So müssen zum Beispiel Komponenten, die in Schlafwagen ohne die Möglichkeit einer seitlichen Evakuierung eingebaut werden, die Gefährdungsstufe HL3 erfüllen. Mit dem Wellrohr gibt das Unternehmen der Bahntechnik nicht nur in Sachen Brandschutz ein Rundum-sorglos-Paket an die Hand. Das Wellrohr aus hochwertigem, speziell formuliertem PA12 steht mit einer Reihe an Produkteigenschaften für zuverlässigen Kabelschutz in der Schienentechnik: Es ist frei von Halogen und Cadmium, verfügt über eine sehr gute chemische Beständigkeit, ist 30 Jahre lang stabil gegen UV-Strahlung und für Temperaturen zwischen -50 und +110 °C geeignet. Neben den Standardwellrohren, die je nach Anforderung in unterschiedlichen Materialqualitäten erhältlich sind, stehen auch die Wellrohranschlüsse Fiplock One zur Verfügung. Die vormontierten Fittinge verbinden die Wellrohre mit Fein- und Grobprofil in den Nennweiten NW07 bis NW48 mit IP-Schutz in den Klassen IP 66 bis IP69.