Die Zusammenarbeit zwischen Solvay und Stratasys zielt darauf ab, das Angebot an Hochleistungspolymeren für Hersteller zu erweitern, angefangen mit dem Stratasys F900 (Bildquelle: Business Wire).

Die Zusammenarbeit zwischen Solvay und Stratasys zielt darauf ab, das Angebot an Hochleistungspolymeren für Hersteller zu erweitern, angefangen mit dem Stratasys F900. (Bildquelle: Business Wire)

Im Rahmen ihrer gemeinsamen Produktplanung arbeiten Solvay und Stratasys an der Entwicklung eines AM-Hochleistungsfilaments, das auf dem vielseitigen Radel Polyphenylsulfon (PPSU) von Solvay basiert und die strengen Anforderungen der FAR 25.853 (Federal Aviation Regulations) für Luft- und Raumfahrtanwendungen erfüllt. Beide Unternehmen haben sich das Ziel gesetzt, dieses Filament im Jahr 2020 im Markt ein­zuführen. Weitere Hochleistungsproduckte, die den industriespezifische Anforderungen in weiteren Schlüsselmärkten für die additive Fertigung erfüllen, werden folgen.

PPSU mit guten Beständigkeiten

Solvay entwickelt und liefert schon seit 25 Jahren Radel PPSU-Typen für Innenausstattungsteile von Flugzeugkabinen. Die Materialien erfüllen allen relevanten Anforderungen und Vorschriften hinsichtlich Flamm­widrigkeit, Rauchdichte, Wärmeentwicklung und Schadgasemissionen im Brandfall. Die Materialien sind außerdem äußerst chemikalienbeständig und außergewöhnlich robust.

„Die Kombination des Materialangebots und der Markterfahrung von Solvay mit den 3D-Kapazitäten von Stratasys für wiederholgenaue, hochwertige 3D-Druckergebnisse wird neue Einsatzmöglich­keiten in mehreren weiteren Branchen erschließen, die wir bereits mit Polymeren für ‚traditionelle‘ Fertigungs­techniken unterstützen“, sagt Christophe Schramm, Business Manager für Additive Manufacturing bei der globalen Geschäftseinheit Specialty Polymers von Solvay. (sf)