Der SKZ Netzwerktag hat sich inzwischen fest als Plattform für Technologietransfer und Kooperationen etabliert. (Bildquelle: SKZ)

Der SKZ Netzwerktag hat sich inzwischen fest als Plattform für Technologietransfer und Kooperationen etabliert. (Bildquelle: SKZ)

Die Veranstaltung bildet die Plattform für die Zusammenarbeit von und mit Experten aus allen Bereichen des Kunststoffsektors sowie aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Bereits zum Vorabendtreffen waren 200 Teilnehmer in den Kulturspeicher Würzburg gekommen.

Der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Hubert Aiwanger überbrachte zu Beginn der Veranstaltung per Videobotschaft seine Grußworte.

Plenarvorträge und zwei parallele Vortragsreihen

Mit seinem Plenarvortrag „Plastic Planet: Fluch oder Segen?“ eröffnete SKZ Institutsdirektor Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian die Vortragsreihe. Auch Dr. Arno Rogalla von Rogalla Consulting widmete sich mit „Digitalisierung im globalen Wettbewerb – verpasst die deutsche Kunststoffindustrie den Anschluss?!“ einem brisanten Inhalt.

Anschließend konnten die Besucher weitere Fachvorträge von Experten in zwei parallelen Vortragsreihen besuchen. Die angebotenen Themen waren dabei äußerst vielseitig und reichten von „Orthesen für Kleinkinder und flexible Tragflächen aus dem 3D-Drucker“ oder „Biokunststoffe – Wege zu einer nachhaltigen Kunststoffindustrie?“ hin zu „Alias Pink Floyd: We don’t need no education! Oder vielleicht doch?!“ und „Recycling for tomorrow – Recycling von Kunststoffen für eine bessere Umwelt“ – um nur einige Beispiele zu nennen.

Das SKZ öffnete auch wieder seine Technika und ließ dabei die Besucher den Kunststoff hautnah erleben. Ein ausgebuchtes Ausstellungszelt mit Vertretern der Branche bot außerdem die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren.

„Die Idee des Netzwerktags ist es, Impulse zu setzen und zwar möglichst breit, denn erst durch einen Impuls entsteht eine Idee, dann werden Kontakte gesucht, Gespräche entwickeln sich, die Idee konkretisiert sich und wird zum Projekt und schließlich zum erfolgreichen Produkt. Genau diesen Prozess wollen wir an unserem Netzwerktag anstoßen!“, unterstreicht SKZ Institutsdirektor Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian.

SKZ Nachwuchspreis verliehen

Institutsdirektor Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian gratuliert Dr. Matthias Wilhelm (links) zur exzellenten Promotion. (Bildquelle: SKZ)

Institutsdirektor Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian gratuliert Dr. Matthias Wilhelm (links) zur Promotion. (Bildquelle: SKZ)

Ein wichtiges Anliegen des SKZ–Netzwerks ist die Nachwuchsförderung innerhalb der Branche. Beispiele hierfür sind die Stiftungsprofessur an der Universität Würzburg für den Studiengang „Funktionswerkstoffe“, Kooperationen im Kunststoffingenieur-Studium an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, das SKZ Schülerlabor sowie die bereits seit über 50 Jahren erfolgreich angebotene Industriemeisterausbildung „Kunststoff und Kautschuk“ in Kooperation mit der IHK Würzburg-Schweinfurt. In diese Auflistung reiht sich nahtlos der seit 2013 ausgeschriebene und mit 2.000 € dotierte SKZ-Nachwuchspreis ein, der von Prof. Martin Bastian an Dr. Matthias Wilhelm für seine Promotion zum Thema „Verfahrensentwicklung zur Einarbeitung nanoskaliger Suspensionen in Polyethylenterephthalat“ verliehen wurde. Wilhelm präsentierte dem Fachpublikum Inhalte und Ergebnisse seiner Arbeit.

Der nächste Netzwerktag findet am 27. Mai 2020 statt!