Borealis plant Investition in den Standort Linz

Produktionsstandort von Borealis in Linz, Österreich (Bildquelle: Borealis)

Darüber hinaus lag auch der Beitrag des Joint-Ventures Borouge im ersten Quartal 2019 unter dem Vorjahresergebnis, was gemäß Borealis hauptsächlich auf den Turnaround des Borouge-3-Komplexes sowie auf niedrigere Polyolefinverkaufspreise in Asien zurückzuführen ist. Der Beitrag aus dem Pflanzennährstoffgeschäft erhöhte sich im Vergleich zum ersten Quartal 2018 durch eine verbesserte Anlagenfunktionalität sowie ein besseres Marktumfeld im Pflanzennährstoffbereich. Der Gesamtumsatz (inklusive anteilsmäßig verrechnete Beteiligungen) des Konzern stieg im ersten Quartal 2019 auf 2.543 Mio. EUR gegenüber 2.387 Mio. EUR im gleichen Vorjahreszeitraum.

Ausblick 2019

„Während die integrierten Margen der europäischen Polyolefinindustrie im ersten Quartal 2019 stabil blieben, ist der Ausblick auf das verbleibende Jahr aufgrund des drohenden Wirtschaftsabschwungs sowie der gestiegenen geopolitischen Unsicherheit von Ungewissheit geprägt“, erklärt Alfred Stern, Vorstandsvorsitzender von Borealis, Wien. „Das Ergebnis von Borouge im ersten Quartal war solide, wurde aber natürlich vom Borouge-3-Turnaround beeinträchtigt. Die anhaltend starke Finanzperformance des letzten Jahres sowie Borealis‘ hervorragende Finanzlage ermöglichte uns die Ausschüttung einer Dividende an unsere Aktionäre von insgesamt EUR 700 Millionen für das Geschäftsjahr 2018.
Für das zweite Quartal erwartet Borealis laut Stern ein stärkeres Ergebnis, das vom Polyolefingeschäft gestützt wird. Auch von Borouge werden nach der erfolgreichen Fertigstellung des Borouge 3-Turnarounds gute Ergebnisse erwartet. „Unser Fokus im Jahr 2019 wird weiterhin darauf liegen, Spitzenleistungen in unseren bestehenden Geschäftsbereichen zu erbringen und unsere wichtigen globalen Wachstumsprojekte voranzutreiben“, so der Borealis-Chef.