Die neu entwickelten ASA/PA-Compounds ermöglichen die Teileherstellung im Spritzgussprozess für längere Zeit als bisher üblich ohne Ablagerungen in den Werkzeugen: Anwendung finden sie zum Beispiel bei Lautsprechergittern oder bei Autokindersitzen. (Bildquelle: Romira)

Die neu entwickelten ASA/PA-Compounds ermöglichen die Teileherstellung im Spritzgussprozess für längere Zeit als bisher üblich ohne Ablagerungen in den Werkzeugen: Anwendung finden sie zum Beispiel bei Lautsprechergittern oder bei Autokindersitzen. (Bildquelle: Romira)

Gerade bei Gurtführungen mit sehr komplexer Teilegeometrie und gleichzeitig besonders großem Sicherheitsanspruch sind die Materialanforderungen besonders hoch. Neben der gesteigerten Zähigkeit muss eine sehr gute dynamische Belastbarkeit bei gleichzeitiger Erfüllung der optischen und haptischen Anforderungen gewährleistet werden. Das bereits in Serie eingesetzte ASA/PA-Blend Romiloy 3020/11 erfüllt diese Vorgaben und ist eines der Materialien, die für diese Art von Anwendung am besten geeignet sind. Die ASA/PA-Blends lassen sich sehr gut verarbeiten, egal ob in großflächigen Teilen oder zum Beispiel bei Lautsprechergittern. Die Abbildungsgenauigkeit der vorgegebenen Oberfläche ist hervorragend. Dabei spielt die Beibehaltung dieser Qualität selbst nach mehreren Tagen Serienlauf ohne aufwändige, zwischenzeitliche Werkzeugreinigung eine große Rolle. Bekanntlich neigen polyamidhaltige Compounds je nach Werkzeuggeometrie, Angussgestaltung, Fließwegverhältnissen, Narbungsgeometrie, Restfeuchte im Material zur Bildung von Ablagerungen. Diese hinterlassen für gewöhnlich im Verlauf Spuren im Werkzeug und beeinträchtigen die Oberflächenqualität der Teile. Aus diesem Grund müssen die Werkzeuge regelmäßig gereinigt werden. Das aktuelle entwickelte ASA/PA-Compound sorgt dafür, dass sich keine Ablagerungen für längere Zeit als bisher üblich in der Teileherstellung im Spritzgussprozess bilden.