Darstellung einer konturnahen Kühlung mit Mould. (Bildquelle: Macadat)

Darstellung einer konturnahen Kühlung mit Mould. (Bildquelle: Macadat)

Mecadat, Langenbach, stellt auf der Moulding Expo in Halle 5/Stand B32 Visi 2020.0 vor. Die Software wurde um Funktionen in CAD, Mould, Progress und CAM sowie dem Reverse Engineering erweitert. Die Zeichnungserstellung im CAD wurde vereinfacht. Längere Werkstücke können mit einer beliebigen Anzahl von Bruchlinien in der Dokumentation verkürzt dargestellt werden. Die Visi Module Mould und Progress enthalten jetzt Funktionen für den Spritzgieß- und Blechwerkzeugbau. Im Mould Werkzeugaufbau sind nun die Meusburger Backen-, Mikro- und Wechselformen enthalten. Die im Auswerferpaket verbauten Auswerferstifte können automatisch nummeriert und mit einer Tabelle dokumentiert werden. Visi besitzt nun ein Skizziertool zum Festlegen des Kühlungsverlaufs sowie zum Generieren des Kanals über vordefinierte oder anwenderspezifische Querschnitte. Ein Editieren der Kanäle ist immer möglich, auch wenn diese bereits vom Einsatz abgezogen sind. Alle diese in der Konstruktionsphase festgelegten Informationen werden automatisch an die thermische Analyse des rheologischen Visi Flow-Moduls übergeben. Reverse-Engineering wird im Werkzeug- und Formenbau verstärkt eingesetzt. In der aktuellen Version gibt es nun ein erweitertes Interface für Hexagons mobile Romer-Messarme und Leica Scanner, mit denen Punktewolken direkt oder indirekt geladen werden können. Das so entstehende Netz wird geglättet und verfeinert. Automatisch oder halbautomatisch können Flächen erzeugt werden, indem das System Referenzkanten vom geglätteten Netz ableitet. Wichtig sind auch die sogenannten ‚One Click‘-Funktionen, die den Prozess der Punkteglättung und Flächenerstellung für den Konstrukteur vereinfachen. Zum Abschluss können die Scanndaten oder die entstandenen Modelle und Gussrohlinge einfach mit den originalen CAD-Daten ausgerichtet, verglichen, gemessen und gefräst werden.