Vorbereitung der Maschine für die Playmobil-Ausstellung im Technikum von Boy. (Bildquelle: Dr. Boy)

Übergabe der restaurierten Maschine, die nach der Playmobil-Ausstellung als Dauerleihgabe im Deutschen Museum Bonn bleibt. (Bildquelle: Dr. Boy)

Oliver Schaffer spielte als Kind selbst mit Playmobil-Figuren und besitzt mehr als 50.000 Figuren sowie über 500.000 Einzelteile. Es handelt sich um eine der größten Privatsammlungen der Welt, von der über 5.000 Figuren in Bonn zu sehen sein werden.

Figuren werden live gefertigt

Den Herstellungsprozess der Figuren  während des Veranstaltungszeitraums unterstützt Dr. Boy mit einem seiner kompakten Spritzgießautomaten. Eine Boy XXS fertigt kleine Spielzeughasen mit einem original Playmobil-Werkzeug. Für die Produktion seiner zig-tausend unterschiedlichen Kunststoffteile setzt Playmobil weltweit auch Boy-Spritzgießautomaten ein. „Speziell die für den Mikrospritzguss und die Produktion von Klein(st)teilen ausgelegte Boy XXS ist für die Bauteile von Playmobil bestens geeignet“, so der Kommentar von Michael Kleinebrahm, Leiter Boy-Anwendungstechnik bei der Vorbesprechung im Boy-Technikum mit Antonio Casellas (im Bild links) und Werner Preusker (rechts) vom Förderverein für Bildung und Innovation im Rheinland „Wissenschaf(f) Spaß“.

Der Förderverein plant zusätzlich zur Ausstellung am 21. Mai ein Kunststoff-Symposium. Dieses wird vom Spritzgießautomatenhersteller mit einem Vortrag von Micheal Kleinebrahm unterstützt. Im August, nach Beendigung der Playmobil-Ausstellung, wird dem Deutschen Museum eine vom Hersteller restaurierte, fast 50 Jahre alte Spritzgießmaschine übergeben. Die Boy 22 S wurde von Kaiplastics Frohn aus Niederkassel nach vielen Produktionsjahren ausgemustert und steht dem Deutschen Museum Bonn als Dauerleihgabe zur Verfügung.

Im Begleitprogramm der Playmobil-Austellung bietet Führungen für Kinder und Erwachsene sowie verschiedene Workshops. (sf)