Im Nassverfahren hergestellte Hipore Lithium-Ionen-Batterieseparatoren. (Bildquelle: Asahi Kasei)

Im Nassverfahren hergestellte Hipore Lithium-Ionen-Batterieseparatoren. (Bildquelle: Asahi Kasei)

Bedingt durch die steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen, verzeichnet der LIB-Markt ein rasantes Wachstum. Dieser Zuwachs wird zusätzlich von dem verstärkten Einsatz von Energiespeichersystemen (ESS) begünstigt, welcher auf die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energiequellen zurückzuführen ist.

Lithium-Ionen-Batterieseparatoren verstärkt produzieren

LIB-Separatoren Celgard im Trockenprozess gefertigt. (Bildquelle: Asahi Kasei)

LIB-Separatoren Celgard im Trockenprozess gefertigt. (Bildquelle: Asahi Kasei)

Separatorfolien sind dünne, mikroporöse Polyolefinfilme zwischen Kathode und Anode von Lithium-Ionen-Akkus. Sie verhindern den Kontakt zwischen den Elektroden, der einen Kurzschluss verursachen würde, während Lithiumionen sich frei zwischen den Elektroden bewegen können.
Asahi Kasei bietet mit seinen Produkten Hipore und Celgard sowohl Nass- als auch Trockenprozess-Separatoren an. Die Produktion der im Nassverfahren hergestellten Hipore LIB Separatoren wird um 300 Mio. m²/Jahr ausgebaut werden. Die der im Trockenverfahren hergestellten Celgard LIB Separatoren um 150 Mio. m²/Jahr. Die Erweiterungen erfolgen am Standort Moriyama in Japan und Charlotte in den USA. Die Investitionssumme beträgt etwa 238 Mio. EUR. Die Inbetriebnahme ist für die Mitte des Jahre 2021 geplant.

Im Januar 2018 hatte der Konzern angekündigt, die Gesamtkapazität bis 2020 auf 1,1 Mrd. m²/Jahr zu steigern. Mit dem Abschluss der jetzt angekündigten Maßnahmen, erhöht das Unternehmen das Produktionsvolumen auf 1,55 Mrd. m²/Jahr bis Mitte 2021, davon entfallen auf das Nassverfahren eine Milliarde m²/Jahr und das Trockenverfahren 550 Millionen m²/Jahr.
Wegen der erwarteten weltweit stark steigenden Nachfrage an Separatorfolien in den kommenden Jahren plant das Technologieunternehmen seine Gesamtkapazität – einschließlich Nass- und Trockenprozess – bis 2025 auf drei Milliarden m²/Jahr zu erweitern. (sf)