Kavitätsfühler (Bildquelle: Hotset)

Kavitätsfühler (Bildquelle: Hotset)

Gerade in der Serienproduktion von Formteilen für Consumerindustrie und Automobilbau bietet diese Lösung für die partielle und zyklische Kavitätentemperierung überzeugende Pluspunkte. Nun kommt ein weiterer hinzu: Ein neuer Thermosensor mit extrem kurzer Ansprechzeit. Mit dieser Eigenentwicklung verleiht das Unternehmen seinem System eine noch höhere Prozessgenauigkeit. Der Einsatz des neuen Thermoelements führt zu einer Verbesserung der Prozesssicherheit und der Wiederholgenauigkeit der High-Speed-Lösung. Für den Anwender des Systems bedeutet das: Er erhält noch präzisere Auskünfte über die partielle Temperierung. Im Rahmen des werkzeugspezifisch und kundenindividuell ausgeführten Einbaus des Systems – der Installation eines Heißkanalsystems sehr ähnlich – wird das neue Thermoelement so nah wie möglich an den zu temperierenden Bereich in der Kavitätswandung herangeführt. Hier erfasst der neue Kavitätsfühler selbst kleinste Temperaturveränderungen und -abweichungen in Nahezu-Echtzeit. Im Bruchteil einer Sekunde werden die Messwerte dann an die Steuerung des Systems weitergeleitet und zur Visualisierung grafisch aufbereitet. Angeboten wird das neue Thermoelement zunächst in den industrieüblichen Typen K und J – und zwar sowohl als Komponente des Systems als auch als eigenständiges Zulieferteil für die Hersteller anderer dynamischer oder variothermer Temperierprodukte. Der neue Wärmesensor lässt sich flexibel an verschiedene Einbausituationen anpassen. Dabei ist es gerade bei schnellen thermodynamischen Prozessen sehr wichtig, die Integration des Kavitätsfühlers hinsichtlich seiner Positionierung und thermischen Ankoppelung möglichst praktikabel und reproduzierbar auszuführen.