Richard Yan, CEO Yizumi, und Dr. Christof Bönsch, CEO Frimo (rechts), nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags. (Bildquelle: Yizumi)

Richard Yan, CEO Yizumi, und Dr. Christof Bönsch, CEO Frimo (rechts), nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags. (Bildquelle: Yizumi)

„Wir sind froh, einen solch hochkarätigen Partner für diese Kombinationstechnologie gefunden zu haben,“ so Richard Yan. Denn diese Kooperation ermöglicht Yizumi und Frimo sowohl Anwender im Automobilbereich als auch in der Haushaltswarenindustrie mit Anlagen zu bedienen, mit denen fertig dekorierte Bauteile hergestellt werden können.

Im Kern geht es bei der Kombinationstechnologie um die Umsetzung der Designanforderungen an die Oberfläche der Endprodukte. Durch die Kombination von Spritzgießen mit der PU-Reaktionstechnik lassen sich Oberflächen hochwertig gestalten – von angenehmer Haptik bis hin zum Klarlackdesign mit Tiefenwirkung. Auch versprechen sich beide Unternehmen einen Vorteil am Weltmarkt. Denn gemeinsam können sie Projekte bedienen, bei denen sowohl Polyurethan-Anlagen als auch Spritzgießmaschinen benötigt werden. Insbesondere OEM oder große Tier 1 versuchen über eine solche Vergabepraxis eine weitere Kostenreduktion im Einkauf zu erzielen.

Erste Ergebnisse werden präsentiert

Motorabdeckung aus geschäumten PA 6 GF 30 Trägermaterial mit einem überfluteten Zentralbereich aus Polyurethan. (Bildquelle: Yizumi, Frimo)

Erste Ergebnisse resultieren aus der Zusammenarbeit von Yizumi und Frimo. (Bildquelle: Yizumi, Frimo)

Als erstes wird jedoch das In-line Verfahren zum Überfluten von Thermoplast-Trägerkomponenten entwickelt werden. Dazu wird der erste Prototyp auf der Chinaplas im Mai 2019 in Guangzhou gezeigt. Projektleiter Benjamin Weßling von Yizumi Germany präsentierte dazu bereits erste Ergebnisse: Eine Motorabdeckung aus geschäumten PA6GF30 Trägermaterial mit einem überfluteten Zentralbereich aus Polyurethan. (sf)