Die Teilnehmer des 23. Technologietages waren mit den Bedingungen am neuen Standort sehr zufrieden.

Die Teilnehmer des 23. Technologietages waren mit den Bedingungen am neuen Standort sehr zufrieden.

Die Kommunikation war sowohl bei den Fachvorträgen als auch bei den Gesprächen untereinander sehr rege. Die neuen Möglichkeiten, sich an den Tischen zu einem Gespräch zusammen zu finden, wurden aktiv genutzt. Der Netzwerkcharakter und der familiäre Umgang in dieser repräsentativen Kunststoffwelt lebten auch in den neuen größeren und lichten Räumen weiter. Es war ein gelungener Auftakt am neuen Standort in der Brandboxx in Langenhagen jetzt direkt zwischen der Autobahn und dem Flughafen der Landeshauptstadt Hannover.

Mit Nachhaltigkeit in die Zukunft

Der erste von 16 Fachvorträgen ging auf die großen Veränderungen und Einflussnahmen am Markt ein. Alexander und Rudolf Hein, die beiden Geschäftsführer des Konstruktionsbüro Hein, zeigten nacheinander auf, dass der Mittelstand aktuell viele Hindernisse aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung überwinden muss. Mit einer nachhaltigen Vorgehensweise, die vor der Gewinnmaximierung positioniert werden sollte, kann man ein Produktportfolio entwickeln, welches langfristige Wettbewerbsvorteile ermöglicht und auch den Gewinn steigert.

Alexander Hein am Stand des Fachverbandes WIP Kunststoffe. (Bildquelle: alle Konstruktionsbüro Hein)

Alexander Hein am Stand des Fachverbandes WIP Kunststoffe. (Bildquelle: alle Konstruktionsbüro Hein)

Mit dieser Vorgehensweise kann man das Thema Meeresverschmutzung genauso messbar reduzieren, wie auch zukünftige sinnvolle Antriebskonzepte konzipieren. Mit nachhaltiger Ausrichtung können Ressourcen effizienter genutzt, Risiken reduziert und Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette zukunftsfähig optimiert werden. Da das auch bedeutet, eine höhere Prozesssicherheit und Robustheit zu erreichen, wird man besonders in der Produktentwicklung bereits mit „VorKon“ (Vorkonzepten) arbeiten müssen, um im Werkzeugbau und in der Kunststofffertigung den Nachweis der Nachhaltigkeit in einer immer weiter automatisierten Fertigung erbringen zu können, was wiederum auch zu einer schnelleren Marktreife führt. In den letzten Jahren bestimmt das Thema Automatisierung aufgrund des Facharbeitermangels auch in den mittelständischen Werkzeug- und Maschinenbaubetrieben die Ausrichtung. Wer dabei die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz berücksichtigt, stellt sich für die Zukunft stabil auf.

Automatisierung war ein wichtiger Schwerpunkt der Ausstellung.  Ausstellung

Automatisierung war ein wichtiger Schwerpunkt der Ausstellung. Ausstellung

Weitere Vorträge behandelten den Mikrospritzguss (KUZ-Leipzig), die Werkzeugtemperierung (Oni), das schnelle additive Fertigungsverfahren (RPM), Lasertexturierung (Reichle), DOE-Optimierung (Simcon), Bindenahttemperierung (Hotset), PA66-Verfügbarkeit (Barlog), Marktspiegel Werkzeugbau (VDWF), Inject 4.0 (Engel), Computertomographie (Volume Graphics), Beschichtungen im Werkzeug (Cemecon), Schadensfälle an Werkzeugen (Voestalpine/Böhler), IML-IMF-Spritzgießwerkzeuge (Polar-Form), Scherung im Heißkanal (Incoe) und die industrielle Messtechnik (GOM).

Der 24. Technologietag wird am 14.02.2020 wieder in der Brandboxx in Hannover – Langenhagen stattfinden.