Betriebsbesichtigung: Rund 40 Innonet-Partner trafen sich bei der Firma Geb. Schwarz in Rottweil-Neukirch. (Bildquelle: WFG Nordscharzwald)

Betriebsbesichtigung: Rund 40 Innonet-Partner trafen sich bei der Firma Geb. Schwarz in Rottweil-Neukirch. (Bildquelle: WFG Nordschwarzwald)

Das Unternehmen Gebr. Schwarz in Rottweil-Neukirch lud am 19. Februar 40 Innonet-Partner zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Seit seiner Gründung im Jahr 1966 ist das Unternehmen erfolgreich im Bereich Kunststoffspritzguss- und Werkzeugtechnik tätig und beschäftigt heute mehr als 200 Mitarbeiter. „Hinter dem Namen Gebr. Schwarz steht der der Gedanke eines funktionalen Hightech-Netzwerkes für Kunststofflösungen“, beschrieb Geschäftsführ Jens Roth die Kompetenz des Unternehmens. „Damit können wir den hohen Anforderungen unserer Kunden gerecht werden und mit unserem Team eine ausgezeichnete Qualität bei der Herstellung von Kunststoffprodukten und Baugruppen gewährleisten.“ Partner aus der Automobilbranche, dem Bereich Healthcare, der Mess- und Elektrotechnik sowie der Umwelt- und Energiebranche setzen auf die Zusammenarbeit mit Schwarz.

Dass der Erfolg nicht selbstverständlich ist und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess im Unternehmen gelebt werden muss, zeigten Torsten Knoch von der Firma Asstec und Bernhard Dürr, Lean Manager bei Gebr. Schwarz, in ihren Vorträgen auf. „Um die Kundenzufriedenheit langfristig zu sichern und die Fehlerquote in der Baumgruppenmontage zu senken, haben wir mit einem Lean Management Prozess unsere Abläufe und Materialflüsse analysiert sowie zahlreiche Maßnahmen eingeleitet, um diese zu optimieren“. Neben der Einführung eines Kanban-Systems wurden zudem die Montage-Arbeitsplätze neu konzipiert und ergonomisch gestaltet. Stolz berichtete das Team den Teilnehmern der Veranstaltung von den Erfolgen des Prozesses. So konnte die Durchlaufzeit der Produkte immens verkürzt sowie die Reklamationsquote gesenkt und damit die Kundenzufriedenheit gesteigert werden.

Zahlreiche detaillierte Rückfragen bei der anschließenden Unternehmensbesichtigung belegten, wie relevant der bei Schwarz durchgeführte Prozess auch für andere Unternehmen der Kunststoffverarbeitung ist. Die Teilnehmer waren sich einig, dass eine kritische Reflexion mit den eigenen Abläufen ein erster Schritt zur Zukunftssicherung ist. „Die Kunststoffverarbeitung praxisnah und bei Spezialisten erleben, ein Blick hinter die Kulissen sowie der fachliche Austausch auf Augenhöhe – das schätzen die Netzwerk-Partner an dem Veranstaltungsformat Innonet meet“, freute sich Innonet-Clustermanagerin Nadine Kaiser über die ausgebuchte Veranstaltung.

Unternehmensgetriebenes Kunststoffnetzwerk

Innonet Kunststoff ist mit fast 120 Mitgliedern das größte, unternehmensgetriebene Kunststoffnetzwerk in Süddeutschland und verbindet die Kunststoffbranche auch mit dem benachbarten Ausland. Die Initiative des Technologiezentrums Horb als Träger und der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) veranstaltet jährlich mehrere Netzwerktreffen und Fachveranstaltungen.