Die Entwicklung von Lösungen und Diensten für das Cockpit der Zukunft ist eines der Ziele des Partnerschaftsrahmenvertrages, den Faurecia mit der chinesischen FAW Group abgeschlossen hat. (Bildquelle: Faurecia)

Die Entwicklung von Lösungen und Diensten für das Cockpit der Zukunft ist eines der Ziele des Partnerschaftsrahmenvertrages, den Faurecia mit der chinesischen FAW Group abgeschlossen hat. (Bildquelle: Faurecia)

Dennoch konnte die Faurecia-Gruppe, Nanterre, Frankreich, Umsatz und Gewinn deutlich steigern. „2018 konnten wir trotz eines im zweiten Halbjahr verschlechterten Umfelds erneut alle unsere Finanzziele für das Jahr erreichen – ein Beleg, wie flexibel und widerstandsfähig das Geschäftsmodell von Faurecia ist“, betont CEO Patrick Koller. „Darüber hinaus konnten wir erneut einen hohen Auftragseingang verzeichnen. Darin enthalten ist ein signifikanter Beitrag aus unseren New Value Spaces, der unser zukünftiges rentables Wachstum sicherstellt.“

Der Umsatz der Gruppe legte im Geschäftsjahr 2018 um 7,0 Prozent  (währungsbereinigt) auf 17,525 Mrd. EUR zu. Daraus resultierte ein operativer Gewinn von 1,274 Mrd. EUR (plus 10 Prozent) Der Netto-Cashflow der Gruppe stieg um 21,3 Prozent auf 528 Mio. EUR an.  Faurecia ist in den Geschäftsbereichen Seatings, Interiors und Clean Mobility tätig.

„Für 2019 gehen wir in einem sehr unsicheren Umfeld von einer leicht negativen Automobilproduktion aus“, sagt Patrick Koller. „Wir sind entschlossen, auch in diesem Kontext erneut die Widerstandsfähigkeit von Faurecia unter Beweis zu stellen. Wir werden uns besser entwickeln als der Markt und eine starke Rentabilität und Cash-Generierung aufrechterhalten.“ Gleichzeitig werde die Gruppe ihre Strategien „Cockpit der Zukunft“ und „Nachhaltige Mobilität“ weiterentwickeln. „Die Übernahme von Clarion, die im ersten Quartal abgeschlossen werden soll, wird uns in die Lage versetzen, ein weltweit führender Anbieter von elektronischen Cockpit-Systemen zu werden“, ergänzt der CEO.