Clariant-Konzernsitz im schweizerischen Muttenz (Bildquelle: Clariant)

Clariant-Konzernsitz im schweizerischen Muttenz (Bildquelle: Clariant)

Bezogen auf das Gesamtjahr haben alle Regionen zu dem Umsatzwachstum in Lokalwährungen beigetragen. In Lateinamerika war mit einem Umsatzanstieg von 12 Prozent das stärkste Wachstum zu verzeichnen. Es folgten Asien (plus 7 Prozent), Nordamerika (plus 5 Prozent) und Europa mit einem gemäßigten Wachstum von 2 Prozent. Alle Geschäftsbereiche von Clariant legten beim Umsatz zu, wobei Care Chemicals, Catalysis und Natural Resources herausragten.

Im größten Geschäftsbereich von Clariant, Plastics & Coatings, stieg der Umsatz (in Lokalwährungen und in Schweizer Franken) um 1 Prozent auf 2,703 Mrd. CHF. Hier war insbesondere in Lateinamerika ein starkes regionales Wachstum zu verzeichnen. Bei Masterbatches wurde das Umsatzwachstum in Lokalwährungen durch die steigende Nachfrage in Lateinamerika und Asien getragen. Der Umsatz nahm vorwiegend bei Verbrauchsgütern und im Automobilsektor zu. Auch Healthcare Packaging berichtet von einer guten Entwicklung. Der Umsatz bei Pigments blieb unverändert, nahm jedoch in Lateinamerika und Asien – gestützt durch China und Japan – zu. Bei den einzelnen Business Lines berichteten Coatings und Plastics Applications anhaltendes Umsatzwachstum. Additives zeigte weiterhin sehr starken Umsatz, der von allen Business Lines und ebenfalls durch eine solide Nachfrage in fast allen Regionen, insbesondere in Nordamerika, China und Europa, begünstigt wurde.

Der Clariant Konzern steigerte 2018 den Betriebsgewinn (EBITDA) vor Einmaleffekten um 5 Prozent auf 1,018 Mrd. CHF. Die Profitabilitätsverbesserung sei  auf die positiven Beiträge von Care Chemicals, Catalysis und Plastics & Coatings zurückzuführen, teilte der Konzern weiter mit. Die EBITDA-Marge erhöhte sich leicht auf 15,4 Prozent.

Viertes Quartal: Rückgang im Kunststoff-Bereich

Im vierten Quartal 2018 stieg der Konzernumsatz um 3 Prozent in Lokalwährungen auf 1,629 Mrd. CHF. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Rückgang von 3 % in Schweizer Franken, den Clariant auf ungünstige Währungsschwankungen zurückführt. Im Bereich Plastics & Coatings fiel der Quartalsumsatz in Lokalwährungen um 3 Prozent und in Schweizer Franken um 8 Prozent. Als Grund für den Rückgang nennt der Konzern die nachlassende Nachfrage insbesondere in Asien und Europa.