Standard Mucell-Schnecke (oben) und Yizumi Mucell-Schnecke (unten). (Bildquelle: Yizumi)

Standard Mucell-Schnecke (oben) und Yizumi Mucell-Schnecke (unten). (Bildquelle: Yizumi)

Die Aufschmelzstrecke ist bei der Standard Mucell-Schnecke (oben im Bild) bis zur Gasinjektion mit 17,5D kurz, sodass das Mischverhalten von Stickstoff und Schmelze in der Mischstrecke problematisch ist. Yizumi, Guandong, China, hat eine Yizumi Mucell-Schnecke (unten im Bild) entwickelt. Bei dieser Schnecke entspricht der Aufschmelzbereich der Länge einer typischen 3-Zonen-Schnecke. Daran schließt sich eine 4D lange Mischschneckenspitze mit Rückstromsperre an. Dadurch bleibt das bekannte L/D-Verhältnis von 24 erhalten. Die Schnecke besitzt nur einen Sperrring, wodurch die Aufschmelzkapazität erhöht wird. Der für das physikalische Schäumen notwendige Stickstoffinjektor wurden von Trexel, Siegen, auf die erforderlichen Drücke von 2.500 bar angepasst. Die Investitionskosten für die Schnecke sinken, die Plastifizierkapazität wird erhöht und auch hochgefüllte Kunststoffe können verarbeitet werden. In Europa stehen ab 2019 beim Partner Prince-Weiss in Eupen, Belgien Maschinen zu Testzweicken bereit. Ab dem 2. Quartal 2019 wird Yizumi Germany auf dem Campus der RWTH Achen eine weitere Maschine installieren.