Der portugiesische Verband der Werkzeugbauer Pool-Net stellt auf der spanischen Messe Made From Plastics 2019 aus. (Bildquelle: Pool-Net)

Der portugiesische Verband der Werkzeugbauer Pool-Net stellt auf der spanischen Messe Made From Plastics 2019 aus. (Bildquelle: Pool-Net)

Spanien ist der wichtigste Handelspartner und Hauptlieferant Portugals sowie das erste Ziel der Exporte. 22 Prozent der portugiesischen Werkzeug-Exporte wurden im Jahr 2017 nach Spanien geliefert.

Zur Stärkung des Clusters

Aufgrund der Nähe und Bedeutung dieses Marktes für die Formen-, Spezialwerkzeug- und Kunststoffindustrie ist die Messe für die Pool-Net-Partner wichtig. Diese Beteiligung ist Teil des von Pool-Net geförderten Projekts Highspot, das darauf abzielt, auf den internationalen Märkten die Gemeinschaftsmarke „Enginnering & Tooling from Portugal“ zu fördern und zur Stärkung der Positionierung der portugiesischen Unternehmen des Clusters in den Angebots- und strategischen Märkten beizutragen. Das Highspot-Projekt wird von Portugal 2020 im Rahmen des Programms für operative Wettbewerbsfähigkeit und Internationalisierung mit 411.116,00 EUR aus Mitteln von Feder (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) finanziert.

Neben der Teilnahme an der Messe organisiert Pool-Net eine Corporate Mission, die am 26. und 27. Februar stattfinden wird. Diese Aktion findet in Zusammenarbeit mit AVEP – Asociasión Valenciana de Empresarios de Plásticos statt. Sie beinhaltet ein Frühstück mit Präsentation portugiesischer Unternehmen vor lokalen Unternehmen, die Teilnahme an B2B-Meetings und an organisierten Fachseminaren während der Messe. Weiterhin gehören Firmenbesichtigungen bei Ford, Rhenus Automotive und Plastic Omnium zum Programm.

Geballtes Know-how bei Pool-Net

Der portugiesische Cluster Engineering & Tooling wird von Pool-Net koordiniert: Portugiesisches Werkzeug- und Kunststoffnetzwerk, ein im Oktober 2008 gegründeter Verband, der für die Zusammenführung der Maschinen- und Werkzeugindustrie in Portugal verantwortlich ist. Er hat weiterhin zum Ziel die Integration dieser industriellen, technologischen und wissenschaftlichen Gemeinschaft zu fördern und deren Interessengruppen, die in erster Linie in Marinha Grande und Oliveira de Azeméis ansässig sind, zu vertreten. Der portugiesische Cluster bietet Lösungen für global agierende Unternehmen. Wir können bestätigen, dass Portugal eindeutig eine Rolle als „One-Stop-Shop“ übernommen hat, der anerkanntes Fachwissen über eine breite Wertschöpfungskette anbietet. Diese reicht  von Design, Produktentwicklung und Prototyping über Formenbau bis hin zur Produktherstellung und unterstützt die Zusammenarbeit, Innovation und Internationalisierung seiner Mitglieder.
Die Marke „Engineering & Tooling from Portugal“ setzt ihre Stärken auf gesammeltes Know-how, Innovation und Technologie, Qualität und Zuverlässigkeit, Vernetzung, Wettbewerbsfähigkeit und soziale Nachhaltigkeit – alles Kernkompetenzen des portugiesischen Maschinen- und Werkzeugbaus.
Portugal ist das achtgrößte Land der Welt im Formenbau und exportiert derzeit über 85 Prozent der Produktion in 86 Länder. Im Jahr 2017 erreichte der Werkzeugexport einen Wert von 675 Mio. EUR. Sowohl der Export als auch die Beschäftigung haben sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Europa ist die wichtigste Exportzone, die Exporte nach Nordamerika und Mexiko nehmen zu.
Zusätzlich zu den jüngsten Bemühungen und Investitionen arbeiten die Clusterunternehmen daran, Herausforderungen in den anderen Bereichen wie der Industrie 4.0, dem Internet der Dinge und der Null-Fehler-Produktion zu meistern.