Hybrider Leichtbau in der Traumachirurgie: Das von Moll Engineering für Stryker hergestellte
Zielinstrument für die Marknagelimplantation ermöglicht eine exakte und sichere
Verschraubung am gebrochenen Oberschenkelknochen. Durch die Verwendung von
kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK) wird eine einfache Handhabung des Systems
erreicht. Die Röntgentransparenz ermöglicht während der Operation eine Kontrolle der
exakten Position. Auch die klinischen Anforderungen an das Heißdampfsterilisieren und die
Biokompatibilität werden erfüllt. Überall, wo es auf besonders hohe Abriebfestigkeiten, Härte
oder sehr enge Toleranzen ankommt, wird Edelstahl verwendet. (Bildquelle: Moll Engineering)

Hybrider Leichtbau in der Traumachirurgie: Das von Moll Engineering für Stryker hergestellte
Zielinstrument für die Marknagelimplantation ermöglicht ein exaktes und sicheres
Verschrauben am gebrochenen Oberschenkelknochen. Das  Verwenden von
kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK) ermöglicht eine einfache Handhabung des Systems. Durch die Röntgentransparenz ist während der Operation eine Kontrolle der
exakten Position gegeben. Auch die klinischen Anforderungen an das Heißdampfsterilisieren und die
Biokompatibilität werden erfüllt. Überall, wo es auf besonders hohe Abriebfestigkeiten, Härte
oder sehr enge Toleranzen ankommt, wird Edelstahl verwendet. (Bildquelle: Moll Engineering)

Zur Akquisition gehört die Übernahme des Fertigungsbetriebes Wenglon, der die Produkte im Auftrag von Moll in Dobra bei Stettin herstellt. Das Engineering und der Vertrieb sind dem Standort Lübeck zugeordnet. Insgesamt sind 70 Mitarbeiter für Moll und Wenglon
tätig.

Technische Lösungen aus einer Hand

„Wir freuen uns über den Neuzugang, der ein attraktives Technologiespektrum in die Unternehmensgruppe einbringt“, sagt Dr. Roland Reber, Geschäftsführer bei Ensinger. „Die Kombination von kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen und Metallen ist die ideale Lösung für viele medizinische Anwendungsgebiete, insbesondere in der Orthopädie und Unfallchirurgie“.
Ensinger entwickelt für die MT-Branche bereits Kunststoffcompounds und bietet Halbzeuge aus Kohlefaser-Compositematerial an. Weiterhin werden im Spritzgussverfahren oder durch Zerspanen verschiedene Fertigteile wie biokompatible Testimplantate und sterilisierbare Aufbewahrungsbehälter hergestellt. Darüber hinaus entwickelt eine Tochtergesellschaft neue Technologien zur Verarbeitung von thermoplastischen Faserverbundwerkstoffen. Die unterschiedlichen Verfahrenstechniken eröffnen den Kunden vielfältige Auswahlwahlmöglichkeiten, um Produkte entlang der Wertschöpfungskette gemeinsam mit Ensinger zu entwickeln und zu fertigen.

Hauptsitz von Moll Engineering bleibt

Das expandierende, aber bisher vorwiegend regional aufgestellte Unternehmen Moll Engineering erhält durch die Integration in die Ensinger Gruppe einen besseren Zugang zu den globalen Märkten. „Die breite Plattform bietet der Firma und meinen Mitarbeitern gute Zukunftsperspektiven“, freut sich Stefan Moll, der auch in Zukunft die Geschäfte des von ihm 1996 mitgegründeten Unternehmens führen wird. Bei den Standorten bleibt die Kontinuität ebenfalls gewahrt: Lübeck soll Hauptsitz von Moll bleiben, und für die Fertigung in Dobra sind weitere Investitionen geplant. (sf)