Feierliche Preisverleihung im Kröungssaal des Aachener Rathauses. (Bildquelle: Fraunhofer IPT)

Feierliche Preisverleihung im Krönungssaal des Aachener Rathauses. (Bildquelle: Fraunhofer IPT)

Laut Veranstalter ist die Teilnahme einfach und der Einstieg für Unternehmen, die zum ersten Mal teilnehmen möchten, durch einen reduzierten Fragebogen deutlich erleichtert. Erst in der zweiten Wettbewerbsphase müssen detaillierte Fragen beantwortet werden.

Wettbewerb in zwei Runden

Hat sich das Unternehmen angemeldet, kann es den ersten Teil des Fragebogens bis zum 1. März 2019 ausfüllen. Gleich im Anschluss erhalten die Teilnehmer eine erste Auswertung bevor es mit vertiefenden Fragen in die zweite Wettbewerbsrunde geht. Der Einsendeschluss für die zweite Runde, in der sich die Teilnehmer für das Finale qualifizieren können, ist der 1. Mai 2019.

Im nächsten Schritt bildet das Expertenteam von WZL und Fraunhofer IPT anhand eines wissenschaftlich fundierten Kennzahlensystems eine erste Rangfolge der Teilnehmer. Die besten Unternehmen betrachtet das Team dann bei Vor-Ort-Besuchen detailliert. Zusätzlich werden zwei weitere Unternehmensbesuche unter allen Teilnehmern des Wettbewerbs ausgelost.

Durch das mehrstufige Auswahlverfahren und das Fokussieren des Fragebogens auf die wichtigsten Inhalte, können Unternehmen zu Beginn mit geringem Aufwand ihr Interesse an der Wettbewerbsteilnahme signalisieren. Für Rückfragen in späteren Wettbewerbsphasen stehen dann die Ansprechpartner von WZL und Fraunhofer IPT zur Verfügung, um alle Kennzahlen korrekt zu erfassen. Die kostenfreie detaillierte Auswertung umfasst mehr als 90 Kennzahlen. Diese können den teilnehmenden Unternehmen auch als Ansatzpunkte für Verbesserungen im eigenen Betrieb dienen.

Kostenlose, anonyme Bewertung zeigt Stärken und Verbesserungspotenziale

Unternehmen der Werkzeug- und Formenbau-Branche erhalten damit wieder die Gelegenheit, sich anonym mit dem Wettbewerb zu vergleichen. Die Teilnehmer erfahren so, wie sie in den einzelnen Teildisziplinen gegenüber dem Wettbewerb aufgestellt sind.

Sowohl selbstständige Werkzeugbaubetriebe als auch interne Werkzeugbau-Abteilungen innerhalb produzierender Unternehmen können teilnehmen. Zur Orientierung bieten die beiden Aachener Forschungsinstitute interessierten Erstteilnehmern eine Beispielauswertung zum Download an. So erhalten die Unternehmen schon vor der Anmeldung einen detaillierten Überblick, welche branchenbezogenen Kennzahlen ausgewertet werden.

Excellence in Production: Wissenschaftlich fundiert und praxiserprobt

Prozesse, Ressourcen, Organisation sowie Strategie und Führung der Unternehmen fließen ebenso in die Bewertung ein wie finanzielle, kunden- und produktbezogene Ergebnisse. Der Wettbewerb ist in der Branche des Werkzeug- und Formenbaus seit vielen Jahren bekannt als Gradmesser für die Bewertung der Leistungsfähigkeit von Unternehmen.

Finalisten, Kategorie- und Gesamtsieger werden während einer feierlichen Abendveranstaltung im Krönungssaal des Aachener Ratshauses ausgezeichnet.