Bei 1zu1 in Dornbirn, Österreich, entstehen in den kommenden zwei Jahren 30 neue Arbeitsplätze. Die Nutzfläche wird von 6000 auf 8500 Quadratmeter erweitert. (Bildquelle:  Land Vorarlberg – data.vorarlberg.gv.at)

Bei 1zu1 in Dornbirn, Österreich, entstehen in den kommenden zwei Jahren 30 neue Arbeitsplätze. Die Nutzfläche wird von 6000 auf 8500 Quadratmeter erweitert. (Bildquelle: Land Vorarlberg – data.vorarlberg.gv.at)

„Wir rüsten uns für den Boom in der additiven Fertigung“, beschreibt 1zu1-Geschäftsführer Hannes Hämmerle den Grund für die Erweiterung. Immer öfter werden moderne Fertigungsmethoden wie 3D-Druck oder Lasersintern für die Kleinserien- und Serienproduktion eingesetzt. Die Nachfrage wächst derzeit jährlich im zweistelligen Prozentbereich.

Am bestehenden Standort in Rhomberg’s Fabrik schafft 1zu1, Dornbirn, Österreich, in den kommenden zwei Jahren in zwei Etappen zusätzliche Büro- und Produktionsflächen. In einer kleineren Halle entstehen auf zwei Stockwerken 500, in der – bisher vermieteten – größeren auf drei Stockwerken 2000 Quadratmeter zusätzliche Fläche. Die Abbrucharbeiten in den an das Kulturzentrum Spielboden angrenzenden Bereichen haben schon begonnen.

Chance für technikinteressierte Quereinsteiger

Die zusätzlichen Räume bieten Platz für 30 neue Arbeitsplätze. Zusätzlich übersiedeln die zehn bisher in der Haldengasse im Bedrucken, Prägen und im Spritzguss tätigen Mitarbeiter in Rhomberg’s Fabrik. „Wir bieten interessierten Quereinsteigern, die einen handwerklichen Beruf erlernt haben, genauso wie Facharbeitern aus der Kunststoff- und Metallbranche die Chance, sich im High-Tech-Umfeld zu entfalten“, schildert Hämmerle. Karrierechancen gibt es auch im Produktmanagement und im Vertrieb. Auch bei der Lehrlingsausbildung engagiert sich 1zu1 stark. Im kommenden Jahr werden neun Lehrstellen vergeben.

Die Investitionssumme von 6 Mio. EUR fließt je zur Hälfte in die räumliche Erweiterung und in neue Maschinen. Neben 3D-Druckern der neuesten Generation werden auch Spritzgießmaschinen angekauft, die Teile mit sehr kleinen Volumina herstellen, etwa bis zur Größe eines Daumennagels. Im Bereich Zerspanungstechnik sind Investitionen in die Automatisierung sowie in die CNC-Programmierung geplant.

Gearbeitet wird bei 1zu1 in einigen Bereichen im Zweischicht-Betrieb, Maschinen laufen teilweise rund um die Uhr. „Wir bekennen uns zum Standort Dornbirn mit seiner hervorragenden Infrastruktur.“ Der Wunsch von Hannes Hämmerle an die Politik: „Bessere Busverbindungen auch zu den Randzeiten wären für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig.“