Die PVA-Typen kommen als polymere Hilfsstoffe für Arzneimittelformulierungen zum Einsatz. (Bildquelle: Kuraray)

Die PVA-Typen kommen als polymere Hilfsstoffe für Arzneimittelformulierungen zum Einsatz. (Bildquelle: Kuraray)

Kuraray Poval ist der Markenname der weltweit produzierten Polyvinylalkohole (PVA) des Spezialchemie-Unternehmens. Aufgrund seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften kann der Werkstoff laut Hersteller in einem breiten Anwendungsfeld eingesetzt werden und ist eine vielseitige Polymerplattform für die Entwicklung von Arzneimittelformulierungen. „Mit mehr als 60 Jahren Erfahrung und umfangreichem Produktions- und Anwendungs-Know-how können wir die Eigenschaften unserer PVA-Polymere exakt auf die Anforderungen unserer Kunden zuschneiden“, sagt Heiko Mack, Head of Poval Business bei Kuraray Europe.

Aus der Zusammenarbeit von Kuraray und Merck soll eine Vielzahl von PVA-Polymertypen für pharmazeutische Anwendungen hervorgehen. Diese Verbindungen, darunter auch solche mit verschiedenen neuen Eigenschaften, sollen helfen, pharmazeutische Herausforderungen zu lösen. So können sie beispielsweise die kontrollierte Freisetzung (CR) von festen Darreichungsformen und topisch applizierten Gelen verbessern. Die aus dieser Partnerschaft hervorgehenden Entwicklungen umfassen darüber hinaus auch injizierbare Typen mit sehr geringem spezifischem Verunreinigungsgrad.

Biologisch abbaubare PVA-Polymere sind die Basis mehrerer Produkte von Merck für die Formulierung und Wirkstofffreisetzung, wie etwa Parteck MXP zur Schmelzextrusion. Darüber hinaus bilden sie auch die Grundlage für zahlreiche pharmazeutische Entwicklungen in der Excipient-Pipeline des Unternehmens.